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Offene Fraktionssitzung

Offene Fraktionssitzung, u.a. zu den Themen “Bebauungsplan-Vorentwurf Bühl-Mitte”(mit Hermann Seltmann), “Kanalprojekte Ratholz, Trieblings usw.” und die Frage “Braucht Immenstadt eine Sicherheitswacht?”

Bebauungsplan-Vorentwurf Bühl-Mitte: Hermann Seltmann stellt den Vorentwurf vor und kommentiert ihn fachmännisch. In der Diskussion wird die Notwendigkeit eines Bebauungsplans angezweifelt, die Vorschläge des Planers werden zerrissen, Eigennutz geht sichtlich vor Gemeinnutz. Positiv: Die Bürger werden von der Fraktion früh in die Überlegungen eingebunden, keiner – weder Stadträte noch beteiligte  Anlieger – wird später sagen können, er habe nichts gewusst.

Kanalprojekt Ratholz, Trieblings usw: Das Konzept unseres Experten Rudi Seber hat Hand und Fuß. Die Qualität der vorgeschlagenen biologischen Einzelkläranlagen ist nachgewiesen, die Einsparungen für die Stadtkasse und die betroffenen Anlieger sind erheblich, die Bürger werden in Eigenverantwortung in die Abwasserentsorgung eingebunden. Wer will, auch angesichts der wirtschaftlich angespannten Situation, einen Kilometer langen Kanal durch den Alpsee bauen? Es soll im Stadtrat eine ganze Menge von Befürwortern geben!

Sicherheitswacht für Immenstadt? Westernromantik im Städtle, die Möchtegern-Sheriffs durchstreifen die Stadt, sorgen für Sauberkeit am Bräuhausplatz, verhindern Schlägereien beim Viehscheid, überwachen den Nachhauseweg der angetrunkenen Seenachtfestbesucher, verfolgen randalierende Disco-Fans. Man kann es sich nicht vorstellen, und es bleiben viele Fragen offen, zum Beispiel die Eignung und Auswahl der Leute, deren Zeitaufwand und Bezahlung. Und nicht zuletzt die Folgen für unsere Polizei: Wird sie wirklich entlastet oder muss sie sogar mit personellen Einsparungen rechnen? Das wäre schlimm!

Unsere Stadt und ihre Umgebung bietet auch behinderten Menschen Erholung und Freizeit. Ist Immenstadt aber auch behindertengerecht? Kaum ein Hotel ist auf Gäste, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, eingerichtet. Öffentliche Toiletten sind für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar, Behörden und Ämter sind durch Stufen vor den Rollis geschützt, im Familien-Hallenbad fehlt eine Absenkvorrichtung, und.. und.. Das muss besser werden, meint eine Besucherin unserer Sitzung. Erste positive Anzeichen sind am Marienplatz erkennbar: die Wege sind besser geworden und zum Gästeamt kommt man jetzt auch über eine Rampe.

übrigens: Versammlungsleiter Herbert Waibel steht die Sitzung nahezu im Alleingang souverän durch. Bravo!

Der Bericht gibt den Eindruck des Verfassers, nicht die Meinung der Fraktion wieder.

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