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Um beste Lösungen ringen“ „die Aktiven“ stellen Programm und Kandidaten vor

Bei der Auftaktveranstaltung im Vereinsheim Rauhenzell haben sich die Kandidaten der unabhängigen Wählergemeinschaft „die Aktiven“ vorgestellt. Stadtrat Rudi Seber machte deutlich, dass durch kreative Ideen von Bürgermeister Armin Schaupp das Gewerbegebiet OA30/B19 verwirklicht werden konnte. „Auch das Gewerbegebiet Seifen-West ist durch die geschickte Planung unseres Bürgermeisters in Sachen Hochwasserschutz möglich geworden. Als Nebeneffekt hat uns der Bayerische Staat 3 Mio. € überwiesen, die sich der Staat durch diese Planung eingespart hat.“, sagte Seber. Künftig wolle er sich vor allem für die Verbesserung der Finanzsituation, der Entwicklung des Gewerbes und die Hotelansiedlung in Bühl engagieren.
Ralf Kunstmann, langjähriger Vorsitzender des Fördervereins Königseggschule freute sich, dass ein Neubau der Königsegg-Grundschule mithilfe der Aktiven-Stadträte nun kurz vor dem Beginn stehe. Er warnte davor, nun erneut im Zuge des Wahlkampfs eine Standortdebatte zu führen, die die zeitnahe Umsetzung dieses Projekts gefährden könnte.
Isabella Kraus, Mittelschullehrerin, war lange Zeit als Lehrerin an einer Brennpunktschule tätig. Sie möchte sich speziell für Jugendarbeit und Integration im Städtle einsetzen und zu einem positiven Zusammenleben zwischen Jung und Alt beitragen. Siegfried Wegmann, Sportbeiratsvorsitzender, informierte über die Notwendigkeit von Sportstätten für den Schul- und Vereinssport. Optimistisch zeigte er sich über die Entwicklung des Kunstrasenplatzes, der durch Armin Schaupp einen Realisierungsstand erreicht habe, der nur noch durch Einwände von außen oder ein neues Stadtratsvotum in Frage gestellt werden könne. Wolfgang Kaufhold warf die Frage auf: „Was können wir uns als Stadt noch leisten?“ und plädierte dafür, verstärkt Prioritäten zu setzen. Außerdem machte er deutlich, dass er durch seine berufliche Erfahrung als Ingenieur gut einschätzen könne, dass weder Firmen noch Kommunen beim Thema Brandschutz aufgrund staatlicher Vorgaben große Ermessensspielräume hätten.
Auf das von einem Teilnehmer zur Sprache gebrachte „schlechte Klima“ im Immenstädter Stadtrat gingen die Stadträte Florian Hierl und Herbert Waibel ein: „Uns geht es um die Sache.“ sagte Waibel. „Wir Aktiven-Stadträte haben in der Amtszeit von Bürgermeister Gerd Bischoff dessen Arbeit loyal, sachlich und konstruktiv unterstützt – sowie Bürgermeister Armin Schaupp in den vergangenen sechs Jahren. Er hoffe, so Waibel, im künftigen Stadtrat auf eine zielführende Diskussionskultur, denn „das Ringen um die beste Lösung gehört zur Demokratie. Und wir haben in Immenstadt etliche anstehende Probleme, die wir gemeinsam lösen müssen.“

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