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Radwege in Immenstadt – Richtigstellung

Stellungnahme der Verwaltung zu den Vorwürfen von Herrn Eichbauer, Bürgermeister Schaupp habe im Rahmen der B 308-Sanierung im Stadtrat noch nicht einmal den Bau eines Radweges diskutiert und er habe eine “historische Chance verschlafen”.
Anscheinend hat Herr Eichbauer keine Ahnung bzw. wird von seinen Parteifreunden unzureichend informiert, was die letzten Jahre im Stadtrat und seinen Ausschüssen diskutiert wurde. Abgesehen davon würde ein Radweg Finanzmittel verschlingen, die wir nicht haben.
Ebenso sieht es mit Wahlforderungen der Konservativen, Radwege in der Sonthofener und Kemptener Straße zu realisieren, aus. Schon zu Altbürgermeister Bischoffs Zeiten hat sich die Radwegekommission mit Stadtrat Harald Dreher an der Spitze intensiv mit dieser Thematik beschäftigt. Damaliges Ergebnis: Aufgrund der engen Fahrbahn- und Platzverhältnisse war (so auch das Straßenbauamt) eine Erstellung von extra Geh- Radwegen nicht möglich. Ein Ergebnis der damaligen Bemühungen war die Realisierung des abmarkierten Radwegs auf der Ostseite der Kemptener Straße.

Radweg entlang des Alpsees von Bühl nach Ratholz

Stellungnahme zum Bericht im Allgäuer Anzeigeblatt vom 18.02.2014

Die Möglichkeit zur Realisierung eines Radweges entlang der Südseite des Alpsees im Zuge der B 308-Umfahrung wurde auf Anfrage der SPD-Stadtratsfraktion im Jahr 2013 im Bau- und Umweltausschuss behandelt (Anfrage von Stadtrat Ländle). Die Verwaltung teilte dabei mit, dass

  • mit Baukosten von voraussichtlich mindestens 1 Mio. Euro zu rechnen wäre,
  • der Landkreis sich nicht an der Finanzierung beteiligt,
  • in der bautechnischen Herstellung wegen möglicher Hang- bzw. Böschungsrutschungen
  • mit erheblichen Risiken und damit Kostenunsicherheiten zu rechnen wäre,
  • die Grundstücksverhandlungen sich mit Sicherheit äußerst schwierig gestalten würden und
  • es kein Projekt ist, das bei der Finanzsituation der Stadt in vorderster Priorität stehe, da ja ein Radweg an der Nordseite des Alpsees vorhanden ist.

Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass sich der Radweg in diesem Bereich in einer absoluten Schattenlage befinden würde, was im Unterhalt und Betrieb erhebliche Aufwendungen – wie Streumaßnamen ab Oktober – erforderlich machen würde.

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