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Aspekte zur Bebauung Campingplatz und Krachwiese

Als Energie und Umweltreferent möchte ich folgende Aspekte Zur Bebauung Campingplatz und Krachwiese einbringen:

Die Ausrichtung der Gebäude und die Dachneigung sind zu verbessern.
Für Solarnutzung (Warmwasser und Photovoltaik) ist eine Dachausrichtung nach Süden und eine Dachneigung von 27 bis 30º  von großem Vorteil. Bei Warmwasser wird hier eine solare Deckungsrate von 80% übers Jahr erreicht, d.h. 80% des Wassers erwärmt die Sonne. (80% gilt bei touristischer Nutzung, da im Sommer, wenn viele Gäste da sind, auch viel Warmwasser durch die Sonne erwärmt wird). Die genannten Werte kann ich belegen.

Bei Photovoltaik rutscht der Schnee bei 30 Grad DN von selbst vom Dach. Bei einer Anlage mit 20 Grad DN bleibt er liegen, und muss von Hand abgeschoben werden, oder es ergibt sich weniger Ertrag.

Das geplante Sanitärgebäude von VHT steht 54 Grad nach Südosten gedreht. Dies bringt lt. Solarprogramm nur 73% Deckungsrate.
Für den Campingplatzbetreiber sind die Kosten für die Warmwasserbereitung sicher ein größerer finanzieller Posten. Außerdem werden bei der Qualifizierung (Sternevergabe) die Umweltgesichtspunkte künftig stärker bewertet werden.

Beim Bebauungsplan für die Krachwiese haben drei Gebäude einen First in Nord/Süd-Ausrichtung. Damit sinkt die solare Deckungsrate auf 65%.

Es ist mir klar, dass durch das Gelände, den Zuschnitt

des Grundstücks und die erforderliche Straßenanbindung Zwänge für den Stadtplaner gegeben sind. Bei den Dächern sind jedoch keine Gauben und keine Dacheinschnitte zulässig, d.h. für Solarnutzung eigentlich ideal. Es gilt daher die Firstaus-richtung noch zu optimieren.

Die Kosten für Solaranlage sind die gleichen, aber der Ertrag ist bei ungünstiger Ausrichtung einiges geringer. Dies kann dazu führen, dass dann auf Solarnutzung verzichtet wird, weil es sich zuwenig rechnet.

Die Bau-Fehler bei Ausrichtung und Dachneigung können später nicht mehr korrigiert werden.

Die vorgeschriebene Dachneigung von 12 bis 22 Grad lt. Bebau-ungsplan sollte daher in 18 bis 28 Grad geändert werden.

Peter Schmid

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