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	<title>Ganztagesbetreuung Grundschule &#8211; Die Aktiven Immenstadt</title>
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		<title>Ganztagesbetreuung Stein &#8211; Erhöhung Kinderbetreuungsgebühren &#8211; Bahnhalt Seifen/Bosch   /    Ergebnisse der Stadtratssitzung vom 22. Mai 2025</title>
		<link>https://www.dieaktiven.de/blog/2025/05/22/ganztagesbetreuung-stein-erhoehung-kinderbetreuungsgebuehren-bahnhalt-seifen-bosch-ergebnisse-der-stadtratssitzung-vom-22-mai-2025/</link>
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				<pubDate>Thu, 22 May 2025 21:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Herbert Waibel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhalt Seifen / Bosch]]></category>
		<category><![CDATA[Erhöhung Kinderbetreuungsgebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztagesbetreuung Grundschule]]></category>

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				<description><![CDATA[1. Ganztagsbetreuung Grundschule Stein &#8211; Entwurfsplanung optimiert / Anbau statt Aufstockung Ausgehend von der derzeitigen Mittagsbetreuung wurden vom Stadtrat (25.4.2024) folgende Beschlüsse (einstimmig) gefasst: Die vom Sozial-, Kultur- und Sportausschuss am 18.04.2024 festgelegte Betreuungsquote von 80 % wird bestätigt. Die vorgestellte Machbarkeitsuntersuchung zur Ganztagesbetreuung mit dem Konzept der „Kooperativen Ganztagsbildung“ an der Grundschule Stein wird [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong>1. Ganztagsbetreuung Grundschule Stein &#8211; Entwurfsplanung optimiert / Anbau statt Aufstockung</strong></p>



<p>Ausgehend von der derzeitigen Mittagsbetreuung wurden vom Stadtrat
(25.4.2024) folgende Beschlüsse (einstimmig) gefasst:</p>



<p><em>Die vom Sozial-, Kultur- und Sportausschuss am
18.04.2024 festgelegte Betreuungsquote von 80 % wird bestätigt.</em></p>



<p><em>Die vorgestellte Machbarkeitsuntersuchung zur
Ganztagesbetreuung mit dem Konzept der „Kooperativen Ganztagsbildung“ an der
Grundschule Stein wird grundsätzlich befürwortet. Der Stadtrat beauftragt die
Stadtverwaltung zur Durchführung der weiteren Schritte (Einleitung
VGV-Verfahren, Erstellung Entwurf, weitere Abstimmung mit RvS, …). Die
Stadtverwaltung wird bevollmächtigt, die hierzu notwendige
Kooperationsvereinbarung mit dem Freistaat Bayern (Staatsministerium für
Unterricht und Kultus und Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales)
abzuschließen.</em></p>



<p>Nach zahlreichen Gesprächen mit der Förderstelle bei der Regierung von
Schwaben u.a. auch im Zusammenhang mit der Ganztagesbetreuung an der
Königsegg-Grundschule und einer veränderten Fördersituation (KFW), wird seitens
der Verwaltung empfohlen, den Zuschussantrag nun auf „Mittagsbetreuung“ zu
stellen. Vorteil ist eine einfachere und deutlich schnellere Abwicklung der
Förderung und analog zur Königsegg-Grundschule die Möglichkeit, jederzeit auf
den beschlossenen Kooperativen Ganztag (KOGA) wechseln zu können. Die aktuelle
Entwurfsplanung berücksichtigt sämtliche Anforderungen des Raumprogramms eines
KOGA, auch ist ein Wechsel förderunschädlich. Der Betrieb als Mittagsbetreuung
und die Änderungen wurden mit der Schulleitung abgestimmt und das Vorgehen
gemeinschaftlich abgestimmt. </p>



<figure class="wp-block-image"><img src="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-22-Foto-Grundschule-Stein-1024x778.jpg" alt="" class="wp-image-4881" srcset="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-22-Foto-Grundschule-Stein-1024x778.jpg 1024w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-22-Foto-Grundschule-Stein-240x182.jpg 240w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-22-Foto-Grundschule-Stein-480x364.jpg 480w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-22-Foto-Grundschule-Stein-768x583.jpg 768w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-22-Foto-Grundschule-Stein.jpg 1338w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Im Rahmen der Entwurfsplanung wurden die Planungen aus der
Machbarkeitsstudie hinsichtlich des Eingriffes in den Bestand und regulären
Schulablauf optimiert. In Abstimmung mit der Schulleitung soll auf die
ursprüngliche Aufstockung u.a. aus den o.g. Gründen (Abbau PV-Anlage,
aufwändige Verlagerung Lüftungseinheit, erheblicher Eingriff ins 1. OG mit
Kabel und Leitungen) verzichtet werden. Stattdessen soll nördlich (Richtung
Allwetterplatz) ein Anbau am Bestand über 3 Geschosse erfolgen. Dieser bewirkt
eine effektive Ausnutzung der bestehenden Flure und Anlagen. Der vorgesehene
1-geschossige Neubau südlich im Schulhof bleibt, bekommt aber eine Nutzung für
die Mittagsbetreuung.</p>



<p>Das beteiligte Büro FG-Architektur stellte die Pläne in der Sitzung vor. Wir bedanken uns beim Herrn Michael Gibbesch vom Büro FG-Architektur und Bürgermeister Nico Sentner, dass wir die aktuelle Entwurfsplanung veröffentlichen dürfen </p>



<p><a href="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-22-StR-ö-Anlage-2-2-Ganztagsbetreuung-Stein-Präsentation-4.pdf">https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-22-StR-ö-Anlage-2-2-Ganztagsbetreuung-Stein-Präsentation-4.pdf</a></p>



<p><strong> Gegen 2 Stimmen beschloss der Stadtrat</strong>, die Entwurfsplanung in der vorgestellten Form weiter zu verfolgen.  </p>



<p>Der Beschluss des Stadtrats vom 25. April 2024 wird bzgl. der
Betreuungsform KOGA aufgehoben. Für den Förderantrag bei der Regierung von
Schwaben wird eine Mittagsbetreuung beantragt.</p>



<p>Die Verwaltung wird beauftragt alle weiteren Schritte zur Realisierung der
Ganztagesbetreuung an der Grundschule Stein durchzuführen (Einreichung
Förderantrag Sommer 2025, Beginn der Arbeiten spätestens Sommer 2026).</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>2. Anpassung Kindergarten- und Krippengebühren &#8211; Erhöhung deckt nicht die Lohnsteigerungen der Personalausgaben</strong></p>



<p>Die Verwaltung schlägt aufgrund der hohen Defizite
vor, die Gebühren der Tarifordnung für die Kindertageseinrichtungen zu
überarbeiten. Die Kindergartengebühren liegen bisher im Durchschnitt, die
Kinderkrippengebühren liegen bisher etwas unter dem Durchschnitt umliegender
Kommunen.</p>



<p>Aktuell sind in der Kinderbetreuung Defizite von
aktuell rund 1,6 – 1,7 Mio. Euro / Jahr zu verzeichnen. </p>



<p>In den Kindergärten beträgt das Defizit pro Kind rund
5.500 Euro / Jahr</p>



<p>In den Kinderkrippen beträgt das Defizit 7.200 Euro /
Jahr.</p>



<figure class="wp-block-image"><img src="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-21-Defizit-Stadt-Kiga.jpg" alt="" class="wp-image-4889" srcset="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-21-Defizit-Stadt-Kiga.jpg 417w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-21-Defizit-Stadt-Kiga-240x160.jpg 240w" sizes="(max-width: 417px) 100vw, 417px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img src="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-21-Defizit-St-Nikolaus.jpg" alt="" class="wp-image-4888" srcset="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-21-Defizit-St-Nikolaus.jpg 470w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-21-Defizit-St-Nikolaus-240x136.jpg 240w" sizes="(max-width: 470px) 100vw, 470px" /></figure>



<p class="has-medium-font-size">Der mit dem Sozialausschuss abgestimmte Entwurf sieht folgende Erhöhung vor (monatlich ab dem 1. September 2025 – 12 Monate jährlich). Auf Nachfrage unserer Stadträtin Karin Hagenauer, ob die vorgesehene Erhöhung der Kinderbetreuungsgebühren die aktuelle Lohnerhöhung der pädagogischen Fachkräfte ausgleiche, antwortete Bürgermeister Nico Sentner, dies sei nicht der Fall.</p>



<table class="wp-block-table"><tbody><tr><td>
  Buchungszeiten
  </td><td>
  Kindergärten<br>
  €
  </td><td>
  Kinderkrippen
  €
  </td></tr><tr><td>
  &gt;&nbsp; 3 bis&nbsp;
  4 Stunden / Tag
  </td><td>
  von 125,00 auf 138,00
  </td><td>
  von 216,00 auf 238,00
  </td></tr><tr><td>
  &gt;&nbsp; 4 bis&nbsp;
  5 Stunden / Tag
  </td><td>
  von 135,00 auf 149,00
  </td><td>
  von 235,00 auf 259,00
  </td></tr><tr><td>
  &gt;&nbsp; 5 bis&nbsp;
  6 Stunden / Tag
  </td><td>
  von 165,00 auf 182,00
  </td><td>
  von 248,00 auf 273,00
  </td></tr><tr><td>
  &gt;&nbsp; 6 bis&nbsp;
  7 Stunden / Tag
  </td><td>
  von 175,00 auf 193,00
  </td><td>
  von 268,00 auf 295,00
  </td></tr><tr><td>
  &gt;&nbsp; 7 bis&nbsp;
  8 Stunden / Tag
  </td><td>
  von 195,00 auf 215,00
  </td><td>
  von 295,00 auf 325,00
  </td></tr><tr><td>
  &gt;&nbsp; 8 bis&nbsp;
  9 Stunden / Tag
  </td><td>
  von 205,00 auf 226,00
  </td><td>
  von 313,00 auf 344,00
  </td></tr></tbody></table>



<p>Der Freistaat Bayern bezuschusst die Gebühr mit 100,00
€ monatlich. Dies gilt für Kindergartenkinder ab September eines Jahres, in dem
sie 3 Jahre alt werden bis zur Einschulung. Dieser Betrag wird im Rahmen der
Betriebskostenförderung über die Gemeinde an die Einrichtungen gereicht. Der
Betrag, der darüber hinaus geht, ist von den Eltern zu tragen.</p>



<p>Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, unter
bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Unterstützung beim Kreisjugendamt
zu beantragen (Antrag auf Übernahme der Kinderbetreuungskosten).</p>



<p>Das Krippengeld (höchstens 100 Euro) ist – entgegen
der Förderung für Kindergartenkinder – einkommensabhängig. Das Krippengeld wird
direkt an die Eltern ausgezahlt.</p>



<p><strong>Mit 13 : 8 Stimmen beschloss der Stadtrat</strong>, die vorgestellte Tarifordnung ab dem 01.09.2025 für den Besuch der städtischen Kindertageseinrichtungen in Kraft zu setzen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p><em><strong>Kommentar: Gebühren müssten stärker erhöht werden, um zumindest die Lohnkostensteigerung auszugleichen &#8211; Staat wälzt finanzielle Lasten auf Kommunen ab</strong></em></p><p><em> Fair wäre es vom Gesetzgeber, wenn er die Kindergarten / -Krippengebühren – wie z. T. in anderen Bundesländern üblich – übernehmen würde. Leider sperrt sich die bayerische Staatsregierung gegen diese familienfreundliche Regelung. </em></p><p><em> Natürlich wollen wir, dass die pädagogischen Fachkräfte angemessen entlohnt werden! Nach dem hohen Defizit im laufenden Betrieb der städtischen Kindertageseinrichtungen hätten die Gebühren eigentlich deutlich stärker erhöht werden müssen. Mit der beschlossenen Erhöhung werden nicht einmal die Lohnkostensteigerungen der letzten Tarifrunde im öffentlichen Dienst ausgeglichen. Weitere jährliche Erhöhungen sind unausweichlich, um das Defizit nicht noch weiter so rasant ansteigen zu lassen.  Statt um rund 15 &#8211; 20 Euro / Buchungszeit / Monat wäre mindestens eine Erhöhung um rund 40 Euro / Buchungszeit / Monat erforderlich. So wird das Dezizit für die Stadt wegen ungenügender Einnahmen und steigender Ausgaben immer weiter ansteigen. Aus diesem Grund haben wir Aktiven-Stadträte einstimmig gegen die vom Sozialausschuss beschlossenen Vorlage gestimmt. </em></p><p><em>Herbert Waibel, Fraktionsvorsitzender</em></p><cite><br></cite></blockquote>



<p class="has-medium-font-size"><strong>3. ÖPNV: Willensbekundung zum Bahnhalt Bosch / Seifen</strong></p>



<p>Der Landkreis Oberallgäu und die Stadt Kempten haben
sich an der Planung der bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) für ein
„Fahrplankonzept Oberallgäu/Kempten 203X“ beteiligt. So konnten sie sich jederzeit
für die Belange der Region einsetzen. Der Endbericht wird in Kürze vorliegen.
Aufbauend auf den Ergebnissen wird die BEG nun den Auftrag für den „Nachweis
der fahrplantechnischen Machbarkeit“ des vorgeschlagenen Fahrplankonzeptes
vergeben. Dieser berücksichtigt und bewertet auch neue Infrastrukturen (u.a.
Wirtschaftlichkeitsprüfung, barrierefreie Gestaltung, Busanpassung, kommunale
Umfeldmaßnahmen und gesicherte Finanzierung durch den Bund). </p>



<p>Ein wesentlicher Infrastrukturbedarf wird bei der
Schaffung eines Bahnhalts „Seifen/ Bosch“ gesehen. Als Voraussetzung für die
relativ aufwändige Untersuchung durch die DB InfraGo werden positive
Willensbekundungen vom Landkreis als ÖPNV-Aufgabenträger und der Stadt
Immenstadt i. Allgäu gefordert.</p>



<p><strong>Einstimmig beschloss der Stadtrat</strong> seine Mitwirkungsbereitschaft im Hinblick auf die
kommunalen Zuständigkeiten (Barrierefreiheit, kommunale Umfeldmaßnahmen) unter
Vorbehalt der Finanzierbarkeit durch die Stadt.</p>
]]></content:encoded>
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							</item>
		<item>
		<title>Haushalt 2025 verabschiedet &#8211; Generalsanierung der Mittelschule wird verschoben</title>
		<link>https://www.dieaktiven.de/blog/2025/02/27/haushalt-2025-verabschiedet-generalsanierung-der-mittelschule-wird-verschoben/</link>
				<comments>https://www.dieaktiven.de/blog/2025/02/27/haushalt-2025-verabschiedet-generalsanierung-der-mittelschule-wird-verschoben/#respond</comments>
				<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 22:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Herbert Waibel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztagesbetreuung Grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelschule]]></category>
		<category><![CDATA[Parken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.dieaktiven.de/?p=4828</guid>
				<description><![CDATA[Wesentliche Beschlüsse der Stadtratssitzung vom 27. Februar 2025 1. Haushalt 2025 mit Finanzplan 2025-2028 mit großer Mehrheit verabschiedet Insgesamt beläuft sich der Vermögenshaushalt (Investitionen), auf 25,2 Millionen Euro. Der Verwaltungshaushalt für laufenden Ausgaben beträgt 45,7 Millionen Euro. Die Gesamtschulden steigen bis zum Jahresende von rund 62 Mio. auf 79,2 Mio. Euro (Stadt 28,96 € auf [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong>Wesentliche Beschlüsse der Stadtratssitzung vom 27. Februar 2025</strong></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>1.
Haushalt 2025 mit Finanzplan 2025-2028 mit großer Mehrheit verabschiedet</strong></p>



<p>Insgesamt
beläuft sich der Vermögenshaushalt (Investitionen), auf 25,2 Millionen Euro.
Der Verwaltungshaushalt für laufenden Ausgaben beträgt 45,7 Millionen Euro. </p>



<p>Die
Gesamtschulden steigen bis zum Jahresende von rund 62 Mio. auf 79,2 Mio. Euro
(Stadt 28,96 € auf 33,61 Mio. € plus Stadtwerke 33,07 Mio. € auf 45,61 Mio. €)</p>



<p>Der Haushalt der Stadt Immenstadt sieht im Jahr 2025 eine Kreditaufnahme von 7 Mio. Euro und Tilgungen von 2.352.000 Euro vor.  Die Steuersätze (Hebesätze) für Grundsteuer A 380 v. H., für die Grundsteuer B 535 v. H. und für die Gewerbesteuer 380 v.H. bleiben unverändert.</p>



<p>Wir bedanken uns bei Kämmerer Stefan Holzinger, dass wir seine Präsentation zum Haushalt veröffentlichen dürfen.</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/2025-02-28-StRö-Anlage-Haushalt-2025-Präsentation.pdf">2025-02-28 StRö Anlage Haushalt 2025 Präsentation</a><a href="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/2025-02-28-StRö-Anlage-Haushalt-2025-Präsentation.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<p><strong>Mit großer Mehrheit (20 : 3 Stimmen) verabschiedete der Stadtrat</strong> den vorgestellten Haushalt 2025 und den Finanzplan der Stadt Immenstadt für die Jahre 2026-2028.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p><strong>Besorgniserregende Entwicklung der Freien Finanzspanne</strong></p><p><strong>Rede zur Verabschiedung des Haushaltes 2025 von Herbert Waibel, Fraktionsvorsitzender der Wählergemeinschaft </strong><em><strong>die Aktiven</strong></em></p><p><br>Sehr geehrter Herr Bürgermeister Sentner, werte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herrn der Verwaltung, liebe Mitbürger.</p><p> <br> <strong>Pflichtaufgaben stehen im Vordergrund</strong><br> Der Haushalt 2025 bildet ab, dass sich Stadtrat und Verwaltung auf die Kernthemen der städtischen Daseinsvorsorge konzentrieren. Alle geplanten Investitionen im Vermögenshaushalt werden im Rahmen der Daseinsvorsorge und Pflichtaufgaben getätigt. Als Fraktion haben wir alle geplanten Projekte aus Überzeugung unterstützt. Vor allem die Investitionen in die Ganztagesbetreuung an unseren Grundschulen, die mit rund 2,1 Mio. Euro zu Buche schlagen.<br> Es war nicht möglich, die hoch defizitäre Hofgarten-Veranstaltungshalle zu halten. Die Finanzierung des Abbruchs und der Umgestaltung der Hofgartenanlage ist folgerichtig. Für unsere Bevölkerung und die Maria-Stern-Realschule ist es eine ‚win-win-Situation‘ dass die Sporthalle durch eine zeitgemäße Bühnentechnik und ein Brandschutzkonzept so ertüchtigt wird, dass unsere Vereine und die Stadt von Freitag bis Sonntag diese Halle mit bis zu 450 Sitzplätzen und die Schule die Halle unter noch besseren Bedingungen als bisher unter der Woche für Schulveranstaltungen nutzen können. Die 190.000 Euro, von denen das Schulwerk 40.000 Euro beisteuert, sind somit gut investiert.<br> Im wahrsten Sinne des Wortes notwendig sind die 160.000 Euro für die geplante Obdachlosenunterkunft und die Unterkunft für in Not geratene Familien in der Bachreute und die 250.000 Euro für den Schutzwall Unterm Horn.<br> Die eingestellten Mittel für die geplanten Straßensanierungen (Knottenried – Diepolz; Göhlenbühl &#8211; Freibrechts und Rauhenzell -Häuser) und den regulären Straßenunterhalt sind dringend erforderlich. Aufgrund knapper Finanzen wurden diese immer wieder geschoben und es ist richtig, dass wir unsere Straßeninfrastruktur einigermaßen in Schuss halten.<br> Rentierliche Ausgaben sind die geplanten Erweiterungen von Parkplätzen. Die Erstellung und Erweiterung des Parkplatzes am Werdensteiner Moos hat gezeigt, dass die Investitionen sich in kurzen Zeiträumen (2 – 3 Jahren) amortisieren und sowohl Einheimische als auch Gäste unser Wanderwegenetz oder eine senioren- und behindertengerechte Alpseepromenade nützen können. Außerdem dient die Verlegung des Parkplatzes am Naturparkzentrum langfristig der Verkehrsberuhigung am Alpsee.</p><p><br> Insgesamt summiert sich unser Vermögensetat auf 25,2 Millionen Euro. Ein großer Wermutstropfen ist es für unsere Fraktion, dass Immenstadt nicht über die finanzielle Leistungsfähigkeit verfügt, wie geplant die Sanierung der Mittelschule voranzubringen. Unser aller Anspruch sollte sein: sobald sich ein Finanzierungsfenster öffnet, dieses Projekt durchzuführen. <br> Auch in Zukunft bleibt es für unsere Stadt eine Daueraufgabe, die Einnahmenseite weiter zu stärken und kritisch auf die Ausgaben zu blicken.</p><p><br><strong>Wirtschaft stärken und Einsparungen vornehmen</strong><br> Auch künftig müssen Handwerk, produzierender Mittelstand und Tourismus gestärkt werden, um die Wirtschaftskraft unserer Stadt zu steigern, damit wir für die Bürger weiterhin ein gut funktionierendes, soziales Gemeinwesen bleiben werden. Gerade der Tourismus hat in Immenstadt Potential. Deswegen ist es für uns ein weiterer Wermutstropfen, dass im Bereich des Tourismus, den wir als Wachstumsbranche sehen, Stellen gestrichen werden, aber auch der Verzicht auf eine Springer-Stelle im Bereich der Kindergärten. Wegen der deutlich ansteigenden Neuverschuldung tragen wir aber diese Kürzungen im Verwaltungshaushalt, der mit einem Ansatz von 45.7 Mio. Euro um 8,3% zum Vorjahr ansteigt, mit.</p><p><br><strong>Schuldenanstieg bremsen</strong><br> Immenstadts Schulden steigen bis zum Jahresende von aktuell rund 29 auf 33,6 Millionen Euro. Dazu summieren sich 45,6 Millionen Euro Schulden der Stadtwerke zu einem prognostizierten Gesamtschuldenstand von 79,2 Mio. Euro<br> Es bleibt eine Daueraufgabe, die städtische Finanzkraft zu stärken und die deutlich ansteigende Verschuldung der letzten Jahre zu bremsen. <br> <strong>Der geplanten Neuverschuldung können wir aus folgenden Gründen zustimmen:</strong><br> &#8211; In der Vergangenheit wurden immer weniger Schulden aufgenommen, als bei der Verabschiedung der Haushalte eingeplant war (2024: prognostizierter Schuldenstand 70,87 Mio. Euro – tatsächlicher Schuldenstand am Jahresende 62,03 Mio. Euro, -8,84 Mio Euro). <br> Der hoch defizitäre Unterhalt des Hofgartens entfällt mit dem Abbruch. Die schon angesprochene Maria-Stern-Lösung spart künftig erhebliche Finanzmittel ein. <br> &#8211; Die von Verwaltung und Stadtrat durchgeführten Maßnahmen in den Bereichen Parkgebühren, Kurbeitrag, Fremdenverkehrsbeitrag und Zweitwohnungssteuer haben die letzten Jahre zu deutlich gestiegenen Einnahmen geführt (2024 rund 3,4 Mio. Euro auf nun 3,5 Mio. Euro 2025).<br> &#8211; Die Stadtwerke, die grundsätzlich kostenneutral wirtschaften müssen, haben in ihrem Wirtschaftsplan alle geplanten Investitionen im Bereich der Fernwärme mit Krediten finanziert darstellt. Wenn dieses Netz in Betrieb genommen werden kann, fließen die Beiträge der Nutzer und die Kredite können entsprechend getilgt werden.<br> Die defizitären Einrichtungen Tiefgaragen und Bäder belasten die Bilanz der Stadtwerke. Vor allem bei den Bädern sind Entscheidungen zu treffen, die dieses Defizit deutlich senken.</p><p><br><strong>Besorgniserregende Entwicklung der Freien Finanzspanne</strong> <br>Die Freie Finanzspanne zeigt auf, wieviel Finanzmittel die Stadt nach der Bedienung der Verbindlichkeiten noch für Investitionen bleiben. <br>Die Freie Finanzspanne stagniert auf niedrigem Niveau (Ansätze 2024: 1,26 Mio., 2025: 0,72 Mio., 2026: 0,24 Mio und 2027: 0,14 Mio. Euro). Ohne weitere deutliche höhere Schuldenaufnahme mit höheren, aber immer noch moderaten, Zinssätzen, können wir die wichtigen Projekte nicht finanzieren. </p><p><br><strong>Konnexitätsprinzip wird grob missachtet</strong><br> „Das Konnexitätsprinzip stellt sicher, dass keine kostenintensiven Aufgaben vom Land auf die kommunale Ebene übertragen werden, ohne dass die Kommunen für diese Mehrbelastung vom Land einen entsprechenden Ausgleich erhalten. Es gilt: Wer bestellt, der bezahlt.“ (Google)<br> Den Kommunen werden von Bund und Land immer wieder Aufgaben aufgebürdet, die nicht ausreichend finanziert werden. Das Konnexitätsprinzip wird immer mehr ausgehebelt. Ein Beispiel sind die enormen Kosten bei den Investitionen und dem künftigen Unterhalt der sinnvollen! Ganztagesbetreuung an den Schulen, die wir als Stadt zu schultern und letztendlich mit Krediten zu finanzieren haben. Aber auch eine umgesetzte Schnapsidee des bayer. Ministerpräsidenten Söder, dass ab 1. April d.J. Kommunen E-Fahrzeuge kostenlos parken lassen müssen, ohne dass der Ausfall an Parkgebühren kompensiert wird, zeigt exemplarisch auf, wie Bayern auf Kosten der Kommunen handelt. Auch wirken auf diesem Hintergrund die Beschwörungen vom &#8220;Bürokratieabbau&#8221; wie hohle Phrasen, müssen sich jetzt hunderte Kommunen mit dieser Anweisung rechtlich auseinandersetzen.<br> Ein deutliches Plus für Kommunen bei den staatlichen Steueranteilen wäre das Gebot der Stunde, damit diese ihre ihnen zugewiesenen Pflichtaufgaben zur Daseinsvorsorge der Bevölkerung leisten können, ohne dass sie sich übermäßig verschulden müssen.<br> Trotz aller Widrigkeiten wollen wir mit Stadtrat, Bürgermeister und Verwaltung weiter konstruktiv daran mitwirken, dass wir für unsere Bürgerinnen und Bürger ein soziales und attraktives Wohnen in Immenstadt ermöglichen.<br> Wir bedanken uns bei allen Kolleginnen und Kollegen für die konstruktiven Beratungen.<br> Wir bedanken uns ebenso bei der Verwaltung mit Kämmerer Stefan Holzinger und Bürgermeister Nico Sentner an der Spitze, für die gut vorbereitete, transparente Präsentation des Haushalts.<br> Wir stimmen dem Haushalt 2025 zu. </p><cite>Herbert Waibel</cite></blockquote>



<p class="has-medium-font-size"><strong>2. Generalsanierung Mittelschule Immenstadt wird wegen Finanzproblemen  verschoben </strong></p>



<figure class="wp-block-image"><img src="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/Mittelschule-DSC_9398-1024x680.jpg" alt="" class="wp-image-4832" srcset="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/Mittelschule-DSC_9398-1024x680.jpg 1024w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/Mittelschule-DSC_9398-240x159.jpg 240w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/Mittelschule-DSC_9398-480x319.jpg 480w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/Mittelschule-DSC_9398-768x510.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das Architekturbüro <em>heilergeiger</em>, Kempten und <em>Heid-Architekten</em>, Fürth (bzw. die entsprechenden Fachplaner) erstellen aktuell die Planungsleistungen der Generalsanierung. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf <strong>ca. 50 Mio. € </strong>(Bauabschnitt I +II Neubau und Erweiterung ca. 24,9 Mio. €; BA III Generalsanierung 57er-Bau ca. 14,9 Mio. €, BA IV Generalsanierung 86er-Bau ca. 10Mio. €).&nbsp;</p>



<p>In
der Stadtratssitzung vom 21. Nov. 2024 wurde beschlossen, von 2025 – 2031 diese
Kosten anteilig in die Haushalte aufzunehmen und der Terminplan vorgestellt.</p>



<p>Aufgrund der aktuell angespannten Haushaltslage kann nach Aussage der Verwaltung die Maßnahme nicht wie geplant finanziert werden und schätzt, dass die Durchführung  <strong>frühestens 2030</strong> beginnen kann, weshalb der Beschluss vom 21. November 2024 aufgehoben werden muss.</p>



<p>Im
Haushalt 2025 werden 2,0 Mio. € für die Generalsanierung der Mittelschule
aufgenommen, um die bereits beauftragten Planungsleistungen abzuschließen und
zu finanzieren. Die angenommenen Kosten der Folgejahre werden &#8211; aufgrund der
späteren Durchführung &#8211; nicht im Haushalt 2025 aufgenommen. </p>



<p>Da die Baumaßnahme verschoben werden muss, soll der Förderantrag bei der Regierung von Schwaben zurückgezogen werden, um bei der tatsächlichen Baudurchführung die dann aktuellen Kostenrichtwerte einfließen lassen zu können.</p>



<p>Bei der Debatte wurde deutlich, dass viele Stadträtinnen und Stadträte die Verschiebung der Baumaßnahme sehr kritisch sehen und kritisierten vor allem die Formulierung im Beschlussvorschlag  <em>&#8220;&#8230; die Durchführung der Baumaßnahme „Generalsanierung Mittelschule“  voraussichtlich auf das Jahr 2030 zu verschieben. Sollte es die  Haushaltslage vorher zulassen, soll eine frühere Realisierung der  Maßnahme geprüft werden.&#8221;</em> die Festlegung auf das Jahr 2030. Auf Vorschlag von Stadtrat Herbert Waibel (die Aktiven) wurde diese zeitliche Festlegung aus dem Beschlussvorschlag gestrichen. Bürgermeister Nico Sentnter machte deutlich, dass dieses Projekt für ihn und die gesamte Verwaltung hohe Priorität genießt und er den Stadtrat selbstverständlich signalisieren würde, wenn die Finanzlage einen Beginn vor 2030 zulassen würde.</p>



<p><strong>Mit 17 : 6 Stimmen beschloss der Stadtrat</strong></p>



<p>&#8211; den Stadtratsbeschluss vom 21. November 2024 aufzuheben</p>



<p>&#8211; die Durchführung der Baumaßnahme „Generalsanierung Mittelschule“ zu verschieben und sobald es die Haushaltslage zulässt, eine Realisierung der Maßnahme zu prüfen. </p>



<p>&#8211; die Verwaltung zu ermächtigen, mit der Regierung
von Schwaben bzgl. der Förderkonditionen in Verhandlung zu treten und bei
Bedarf den Förderantrag zurückzuziehen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>3.
Parkgebührenordnung – Neufassung wegen Parkbefreiung Elektrofahrzeuge und
Parkster-App erforderlich</strong></p>



<p>Ab
dem 1. April 2025 sind nach Beschluss der Staatsregierung in Bayern
Elektrofahrzeuge mit E-Kennzeichen für die ersten drei Stunden von Parkgebühren
befreit, sofern eine Parkscheibe oder eine andere Parkzeitüberwachung genutzt
wird. Parkgebührenordnungen und Parkautomaten sind entsprechend anzupassen,
eine spezielle Beschilderung ist nicht zwingend erforderlich. Laut der Verordnung zur Änderung der
Zuständigkeitsverordnung vom 3. Dezember 2024 muss die Parkgebührenordnung der
Stadt aufgrund der neuen Regelung um § 2a ergänzt werden Die
Parkscheinautomaten können mit einem entsprechenden Hinweisaufkleber versehen
werden.</p>



<figure class="wp-block-image"><img src="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/Parkster-Parken-1024x771.jpg" alt="" class="wp-image-4834" srcset="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/Parkster-Parken-1024x771.jpg 1024w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/Parkster-Parken-240x181.jpg 240w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/Parkster-Parken-480x361.jpg 480w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/Parkster-Parken-768x578.jpg 768w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/Parkster-Parken-300x225.jpg 300w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2025/02/Parkster-Parken-320x240.jpg 320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Gleichzeitig
soll Änderung der Gebührener über die Parkster-App bei den Außenparkplätzen erfolgen.
Ab dem 1. April 2025 soll von der Echtzeitabrechnung über Parkster auf eine
pauschalierte Abrechnung bei der vier Stunden Taktung umgestellt werden. Danach
soll wieder eine Echtzeitabrechnung erfolgen. Hierdurch wurden von der
Verwaltung voraussichtliche Mehreinnahmen in Höhe von rund 20.000 Euro pro Jahr
berechnet.</p>



<p>Der Stadtrat nahm die Novellierung der Verordnung
zur Änderung der Zuständigkeitsverordnung zur Parkgebührenbefreiung für
Elektrofahrzeuge zur Kenntnis. </p>



<p><strong>Gegen eine Stimme beschloss der Stadtrat</strong>, die daraus folgend notwendigen Änderungen in die Parkgebührenordnung der Stadt aufzunehmen und die Verwaltung mit der entsprechenden Kennzeichnung der Parkscheinautomaten zu beauftragen.</p>



<p><strong>Einstimmig beschloss der Stadtrat</strong>, die Gebührenerhebung der Außenparkplätze über Parkster künftig für vier Stunden pauschaliert und anschließend mit einer Echtzeitabrechnung durchzuführen. </p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>4.
Eigenbetrieb Stadtwerke – Ausgliederung Verbindlichkeiten auf ein selbständiges
Kommunalunternehmen</strong></p>



<p>Mit Wirkung zum 1. Januar 2025 hat die Stadt
Immenstadt ihren bisherigen Eigenbetrieb Stadtwerke Immenstadt in das
Kommunalunternehmen Stadtwerke Immenstadt i. Allgäu AöR übergeleitet.</p>



<p>In diesem Zusammenhang sollen auch sämtliche
bestehenden Verbindlichkeiten, welche dem bisherigen Eigenbetrieb Stadtwerke
Immenstadt zuzuordnen sind, auf das Kommunalunternehmen Stadtwerke Immenstadt
i. Allgäu AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) übergehen und künftig sämtliche
neuen Verbindlichkeiten gleich direkt durch das Kommunalunternehmen aufgenommen
werden.</p>



<p><strong>Einstimmig beschloss der Stadtrat:</strong></p>



<p>&#8211; Sämtliche bestehenden Verbindlichkeiten, welche
dem bisherigen Eigenbetrieb Stadtwerke Immenstadt zuzuordnen sind, können auf
das Kommunalunternehmen Stadtwerke Immenstadt i. Allgäu AöR ausgegliedert
werden und auf dieses übergehen.</p>



<p>Künftig können sämtliche neuen Verbindlichkeiten
gleich direkt durch das Kommunalunternehmen aufgenommen werden.</p>



<p>&#8211; Die Stadt Immenstadt übernimmt für sämtliche
bestehenden und künftigen Verbindlichkeiten des Kommunalunternehmens Stadtwerke
Immenstadt i. Allgäu AöR eine Ausfallbürgschaft.</p>



<p>&#8211; Die Verwaltung der Stadt Immenstadt sowie das
Kommunalunternehmen werden ermächtigt sämtliche in diesem Zusammenhang jeweils
notwendigen formellen sowie vertraglichen Erfordernisse in die Wege zu leiten
und umzusetzen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>5.
Ganztagesbetreuung Grundschule Stein – Fachplanungen vergeben</strong></p>



<p>In
der Sitzung des Stadtrates vom 25. April 2024 wurde die Machbarkeitsstudie zur
Ganztagesbetreuung in der Grundschule Stein vorgestellt und die Durchführung
eines VgV (Vergabeverordnung)-Verfahrens beschlossen. Die Stadtverwaltung hat
in Zusammenarbeit mit dem Büro <em>Landherr &amp; Wehrhahn, München</em> und
unter Beteiligung der <em>AnBau</em> aus Lindau (für Nachhaltigkeitsthemen) das
Vergabeverfahren für die Ingenieurleistungen durchgeführt.</p>



<p>Für
die Leistungen haben sich in der ersten Runde des VgV-Verfahrens (einfache
Bewerbung) etliche Büros beworben:</p>



<p>Technische Ausrüstung ELT (Elektrotechnik) 6 Büros; Technische Ausrüstung HLS (Heizung, Lüftung, Sanitär) 5 Büros; Tragwerksplanung 17 Büros.</p>



<p>Auf
Basis von Bewertungsmatrizen hat das Büro Landherr &amp; Wehrhahn, München im
Zuge des VgV-Verfahrens die Bewerbungen ausgewertet und Vorschläge zur
Einladung in die nächste Bewerbungsrunde erstellt. Es wurden jeweils 4
Ingenieurbüros aufgefordert ein detailliertes Angebot abzugeben.&nbsp;</p>



<p>Bis
Ende der Angebotsfrist am 20. Dezember 2024 gingen für die Ingenieurleistungen
jeweils 4 Angebote ein. Nach Auswertung der Angebote wurde aufgrund der
eindeutigen Rangfolge und angemessenen Preise auf Gespräche mit den Bietern
verzichtet.</p>



<p>Es
ergeben sich folgende Ingenieurbüros / Fachplaner (Honorarangaben brutto):</p>



<p>Technische
Ausrüstung ELT&nbsp; <strong><em>Ingenieurbüro
TGA-Elektrotechnik IB.S GmbH</em></strong>, Kempten (Honorar: ca. 120.500 €)</p>



<p>Technische
Ausrüstung HLS: <strong><em>Ingenieurbüro Thomas
Dudek</em></strong>, Gmund am Tegernsee (Honorar: ca. 112.200 €)</p>



<p>Tragwerksplanung:
<strong><em>Müller+Klein Ing.büro für Bauwesen GmbH</em></strong>, Freiburg (Honorar: ca.
98.300 €)</p>



<p>Diese
Büros sollen nach Ablauf der Einspruchsfrist spätestens am 10. März 2025 mit
der Durchführung der Leistungen beauftragt werden.&nbsp;</p>



<p>Die
Gesamtmaßnahme wurde lt. der Machbarkeitsstudie auf rund 5,1 Mio. € geschätzt.
Auf dieser Grundlage wurden die Planungskosten mit ca. 999.000 € bewertet. </p>



<p>Die
zu vergebenden Fachplanerleistungen inkl. der bereits beauftragten
Architekturleistung (rund 551.000 €) liegen innerhalb des geschätzten
Kostenrahmens.</p>



<p><strong>Der
Stadtrat</strong> nahm
das vorgestellte Ergebnis des VgV-Verfahrens zur Kenntnis und <strong>beschloss
einstimmig</strong> die Vergabe an die oben genannten Ingenieurbüros für die
Leistungen im Bereich Tragwerksplanung, Elektrotechnik und
Heizung-Lüftung-Sanitär. Die Stadtverwaltung wurde zur Durchführung aller
hierfür weiteren Schritte ermächtigt.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>6.
Betriebshof erhält neue Fahrzeuge und Geräte</strong></p>



<p>Im
Betriebshof der Stadt Immenstadt stehen für das Jahr 2025 folgende
Ersatzbeschaffungen bei den Fahrzeugen an: ein Geräteträger, ein
Kommunalfahrzeug, ein Motormäher, sowie verschiedene
Winterdienstausstattungs-Bestandteile. </p>



<p>Durch
den Vergleich von Neufahrzeugen, gut gebrauchten Fahrzeugen oder Vorführgeräten
sowie u.U. Sammelbestellungen wird eine nachhaltige und wirtschaftliche
Beschaffung angestrebt (Kostenansatz: 385.000 Euro [435.000 € minus 50.000 €
Erlös Verkauf Altgeräte]).</p>



<p><strong>Der
Stadtrat</strong> nahm
das vorgestellte Konzept für die Ersatzbeschaffung der Fahrzeuge im Betriebshof
für das Jahr 2025 zur Kenntnis. <strong>Einstimmig beauftragte der Stadtrat die
Verwaltung</strong> mit den weiteren Schritten (Angebotseinholung und Beauftragung /
Bestellung) und die entsprechenden finanziellen Mittel sind für das Jahr 2025
in den Haushalt einzustellen.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
							<wfw:commentRss>https://www.dieaktiven.de/blog/2025/02/27/haushalt-2025-verabschiedet-generalsanierung-der-mittelschule-wird-verschoben/feed/</wfw:commentRss>
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							</item>
		<item>
		<title>Ergebnisse der Stadtratssitzung vom 16.Mai 2024</title>
		<link>https://www.dieaktiven.de/blog/2024/05/17/ergebnisse-der-stadtratssitzung-vom-16-mai-2024/</link>
				<comments>https://www.dieaktiven.de/blog/2024/05/17/ergebnisse-der-stadtratssitzung-vom-16-mai-2024/#respond</comments>
				<pubDate>Thu, 16 May 2024 22:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Herbert Waibel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztagesbetreuung Grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[ILEK]]></category>
		<category><![CDATA[Mittagbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelschule]]></category>
		<category><![CDATA[Skytrail]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke]]></category>

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				<description><![CDATA[1. Stadtrat stimmt der künftigen Nutzung beim digitalisierten Amtsblatt des LRA Oberallgäu zu Die Stadt Immenstadt nutzt das Amtsblatt des Landratsamts Oberallgäu zur Bekanntmachung von Beschlüssen, Satzungen und anderen Inhalten. Die Veröffentlichung erfolgt bisher durch den Abdruck des Amtsblatts in der Allgäuer Zeitung. Das Landratsamt Oberallgäu digitalisiert nun ihr Amtsblatt bis Mitte 2024, d. h. [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong> 1. Stadtrat stimmt der künftigen Nutzung beim digitalisierten Amtsblatt des LRA Oberallgäu zu</strong></p>



<p>Die Stadt Immenstadt
nutzt das Amtsblatt des Landratsamts Oberallgäu zur Bekanntmachung von
Beschlüssen, Satzungen und anderen Inhalten. Die Veröffentlichung erfolgt
bisher durch den Abdruck des Amtsblatts in der Allgäuer Zeitung.</p>



<p>Das Landratsamt
Oberallgäu digitalisiert nun ihr Amtsblatt bis Mitte 2024, d. h. künftig ist das
Amtsblatt ausschließlich digital über deren Internetseite abrufbar. Dies ist
der Wille des bayerischen Gesetzgebers (Art. 17 abs. 3 BayDiG und BayKommV).
Zahlreiche benachbarte Landratsämter haben ihr Amtsblatt bereits digitalisiert.</p>



<p>Künftig entfallen damit
auch die Kosten in Höhe von rund 1.400 Euro/ Jahr für die Veröffentlichung in
der Allgäuer Zeitung.</p>



<p></p>



<p><strong>Einstimmig stimmte der Stadtrat</strong> der Nutzung des ausschließlich digital veröffentlichten Amtsblatts des Landratsamt Oberallgäu als Bekanntmachungsart nach Art. 17 Abs. 3 BayDiG (Gesetz über die Digitalisierung im Freistaat Bayern) und § 1 Abs. 2 S. 2 BayKommV (Bayerische Verordnung zur Ausführung kommunalrechtlicher Vorschriften) zu.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>2. Immenstadt      beteiligt sich am Integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) der      Alpsee-Grünten-Gemeinden und sucht Umsetzungsbegleiter</strong></p>



<p></p>



<p>Im August 2022 gründeten
die fünf Kommunen Blaichach, Burgberg, Rettenberg, Immenstadt und Sonthofen die
Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) Alpsee-Grünten. Dazu schlossen sie sich
zu einer kommunalen Arbeitsgemeinschaft zusammen.</p>



<p>Zentrales Ziel der Integrierten
ländlichen Entwicklung (ILE) Alpsee-Grünten ist es, die wirtschaftlichen, kulturellen
und sozialen Lebensbedingungen in der Region zu stärken sowie die
landschaftliche und ökologische Vielfalt zu erhöhen. Dazu wurde in einem rund
1-jährigen Prozess ein gemeinsames ILEK zusammen mit einem Planungsbüro für die
Region ausgearbeitet. Das ILEK stellt einen Fahrplan für die zukünftige
interkommunale Zusammenarbeit dar. Es enthält Handlungsfelder (z.B. Interkommunale
Zusammenarbeit (z.B. im IT-Bereich), Landwirtschaft, Landschaft, Energie,
Klimaschutz, Mobilität, Infrastruktur, Soziales, Kultur), Ziele und konkrete
Maßnahmen. Das Konzept kann jederzeit fortgeschrieben bzw. ergänzt werden.</p>



<p>Zur erfolgreichen
Umsetzung des ILEK und der dort verankerten Maßnahmen ist die Einstellung einer
sogenannten Umsetzungsbegleitung (Regionalmanager) maßgebend. Dessen zentrale
Aufgabe ist es, die im ILEK festgelegten Maßnahmen umzusetzen. Die
Umsetzungsbegleitung handelt u.a. als Projektmanager, Koordinator, Netzwerker
und ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Für die Stelle der Umsetzungsbegleitung
kann eine Förderung von bis zu 75% (max. 90.000 € pro Jahr) beim Amt für
Ländliche Schwaben beantragt werden. Die Stelle soll zunächst für drei Jahre
(mit Aussicht auf Verlängerung) ausgeschrieben werden. </p>



<p><strong>Einstimmig
beschloss der Stadtrat:</strong></p>



<p>Das vorliegende ILEK
Alpsee-Grünten wird zur Kenntnis genommen. Die darin festgehaltenen Ziele und
Maßnahmen werden befürwortet. Es soll als Grundlage für die weitere
Zusammenarbeit der fünf ILE-Kommunen dienen.</p>



<p>Es soll eine
Umsetzungsbegleitung innerhalb der ILE Alpsee-Grünten für die Initiierung und
Begleitung der ländlichen Entwicklungsprozesse und zur Umsetzung des
Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes der ILE Alpsee-Grünten geschaffen
werden. Die Umsetzungsbegleitung soll in Form einer Personalstelle im
Beschäftigungsverhältnis angegliedert bei der Stadt Immenstadt. Dazu soll
entsprechend der Musterausschreibung des Amts für Ländliche Entwicklung (ALE)
Schwaben eine Vollzeitstelle ausgeschrieben werden. Die Stadt Immenstadt wird
hierzu federführend agieren und auch den entsprechenden Förderantrag am ALE Schwaben
stellvertretend für die ILE Alpsee-Grünten stellen.</p>



<p>Bei den Bewerbungsgesprächen
und der Auswahl eines passenden Kandidaten werden alle fünf Kommunen
gleichberechtigt vertreten sein.</p>



<p>Die Kosten für die Personalstelle (abzüglich der Förderung) werden zu 50 % entsprechend der Einwohnerzahl der Mitglieder und zu 50 % zu gleichen Teilen zwischen den Mitgliedern aufgeteilt. Sie werden über den Haushalt der Stadt Immenstadt abgewickelt und fließen somit in die Umlage.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>3. Stadtwerke      werden in ein Kommunalunternehmen umgewandelt</strong></p>



<p>In den Sitzungen des
Stadtrates am 27. April 2023 und 29. Juni 2023 wurden bereits
Grundsatzbeschlüsse zur Umwandlung des Eigenbetriebs in ein Kommunalunternehmen
gefasst, die wirtschaftlichen Auswirkungen dargestellt (Geschätzte Einsparungen
rund 550.000 Euro / Jahr; diese kommen u.a. dadurch zustande, dass bei Ausschreibungen
Nachverhandlungen möglich sind und z.T. ein höherer Vorsteuerabzug in Anspruch
genommen werden kann.) sowie die Satzung des künftigen Kommunalunternehmens
formuliert.</p>



<p>Gemeinsame Arbeitsgruppen
Stadt / Stadtwerke wurden gebildet und begleiten den Prozess der Umwandlung.
Die künftige Zusammenarbeit wird in einem Dienstleistungsvertrag geregelt,
welcher &#8211; je nach Bedarf &#8211; jährlich angepasst wird. Dieser tritt an die Stelle
des bisherigen Verwaltungskostenbeitrages.</p>



<p>Der Werkausschuss hat in
seiner Sitzung am 7. Mai 2024 einstimmig beschlossen, dem Stadtrat die
Empfehlung auszusprechen, den Eigenbetrieb der Stadtwerke Immenstadt in die
Rechtsform eines Kommunalunternehmens umzuwandeln und die Unternehmenssatzung
des Kommunalunternehmens sowie den Übergang zum Tarifvertrag Versorgungsbetriebe
(VTV-V) zum 1. Januar 2025 zu beschließen.</p>



<p><strong>Der Stadtrat </strong>nahm<strong> </strong>die Ausführungen zur Kenntnis und <strong>beschloss mit großer Mehrheit (gegen 2 Stimmen der SPD-Fraktion)</strong> die Satzung für das künftige Kommunalunternehmen in der vorliegenden Fassung und die Umwandlung des Eigenbetriebes in ein Kommunalunternehmen mit Übergang zum TV-V zum 1 Januar 2025.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>4. Verkauf      des Alpsee Skytrails an die Mittagbahn wird mit der Änderung des      Flächennutzungsplans im Bereich der Mittelstation der Mittagbahn ermöglicht.      </strong></p>



<p>Die Stadt Immenstadt
beabsichtigt, den Alpsee Skytrail mit acht Masten und dem dazugehörigen „Kiddy
Parcours“ mit sechs Masten zu verkaufen. Hierzu wurde in einem öffentlichen
Markterkundungsverfahren zur Angebotsabgabe aufgefordert. Nach Prüfung und
Auswertung der Angebote entschied sich der Stadtrat, den „Skytrail“ an die
Mittagbahn zu verkaufen.</p>



<p>Mit der 15. Änderung des
Flächennutzungsplans (FNP) wird das Ziel verfolgt, den Alpsee Skytrail vom
bestehenden Parkplatz des Alpseehauses zur Mittelstation am Mittagberg zu verlegen.</p>



<p>Die Umgebung ist durch
die Bergbahn und dem Rasthaus am Mittag bereits vorbelastet und bildet ein
thematisch schlüssiges Gesamtkonzept. Alternative Standorte im Bereich der
Mittagbahn wären entweder talseitig besser einsehbar oder nur mit größeren Geländeveränderungen
(aufgrund der Topographie) realisierbar, so dass der gewählte Standort unter
Berücksichtigung des Landschaftsbilds am geeignetsten erscheint.</p>



<p>Der Geltungsbereich
befindet sich südwestlich der Mittelstation.</p>



<figure class="wp-block-image"><img src="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16-Mittagbahn-Skytrail-Aufstellbereich-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-4678" srcset="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16-Mittagbahn-Skytrail-Aufstellbereich-1024x681.jpg 1024w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16-Mittagbahn-Skytrail-Aufstellbereich-240x160.jpg 240w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16-Mittagbahn-Skytrail-Aufstellbereich-480x319.jpg 480w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16-Mittagbahn-Skytrail-Aufstellbereich-768x511.jpg 768w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-16-Mittagbahn-Skytrail-Aufstellbereich.jpg 1128w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wir bedanken uns beim Bauamt, dass wir dieses Foto veröffentlichen können.</figcaption></figure>



<p><br></p>



<p><strong>Durch die
Änderung des FNP sollen folgende Ziele verfolgt werden:</strong></p>



<p>Die Ausweisung einer
Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Freizeitanlage“ dient der Verlegung des
bestehenden „Kletterparks“ („Alpsee Skytrail“) im Ortsteil Bühl am Alpsee zur
Mittelstation am Mittagberg</p>



<p>Durch die Änderung können
das touristische Potenzial sowie die touristische Anziehungskraft und die
Attraktivität des Mittagbergs gesteigert werden. Davon profitieren wiederum die
Einwohner durch eine mittel- bis langfristig gesicherte Versorgung mit
Arbeitsplätzen.</p>



<p>Durch den touristischen
Multiplikatoreffekt können indirekt Arbeitsplätze in tourismusnahen Branchen
geschaffen werden.</p>



<p>Der Klimawandel beeinflusst
den Tourismus im Oberallgäu und deren Städte und Gemeinden. Durch Schneemangel
bzw. Verschiebung des natürlichen Schnees in höhere Lagen verkürzt sich die
Wintersportsaison. Auch die Herstellung von Kunstschnee ist bei zunehmenden
Temperaturen am Mittagberg nicht sichergestellt. Es ist daher wahrscheinlich,
dass die weiter zurückgehen werden. Hier bietet der Kletterpark eine
Alternative.</p>



<p>Ohne die Änderung des
Flächennutzungsplans ist es der Stadt nicht möglich, die Attraktivität der
Mittagbahn langfristig zu sichern. Der Stadt erwächst daher ein Erfordernis
bauleitplanerisch steuernd einzugreifen.</p>



<p>Die Lage im Bereich der
Mittelstation ist geeignet für einen Kletterpark. Der Tourismuswert wird somit
gestärkt und quantitativ verbessert. Thematisch ergänzt sich das Angebot ideal.
Städtebauliche Nutzungskonflikte sind nicht erkennbar.</p>



<p><strong>Einstimmig beschloss der Stadtrat </strong>die 15. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich &#8220;Mittelstation Mittagberg&#8221; sowie die Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange. Die räumlichen Geltungsbereiche dieser Änderung werden aus den Lageplänen ersichtlich.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>5. Ganztagsbetreuung      Grundschule Immenstadt – Vergabeverfahren in Gang gesetzt</strong></p>



<p>An den Bayrischen
Grundschulen besteht ab dem Schuljahr 2026/2027 ein gesetzlicher Anspruch auf eine
Ganztagesbetreuung (beginnend mit der Klassenstufe 1). In der
Machbarkeitsuntersuchung des Büros FG-Architektur aus Sonthofen wurden im
Rahmen der Stadtratssitzung vom 25. April.2024 der Bestand, das Raumprogramm,
eine Planung der Betreuung bzw. des Teilneubaus, sowie der zeitliche Ablauf und
eine Kostenaufstellung ausführlich erläutert.</p>



<p>Auf der Basis der
Bewertungsmatrix im VGV-Verfahren hat das Büro Landherr &amp; Wehrhan, München,
die Angebote ausgewertet und Vorschläge zur Einladung in die nächste Bewerbungsrunde
erstellt. Unter Berücksichtigung der eingegangenen Angebote ist der weitere Zeitplan
wie folgt vorgesehen:</p>



<p>Beauftragung Fachplaner
und Architekten&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 05/2024</p>



<p>Einreichung Förderantrag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 09/2024</p>



<p>Bewilligung durch die
Regierung von Schwaben&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; vor&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 03/2025</p>



<p>Beginn Ausführungsplanung&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 01/2025</p>



<p>Ausschreibung in mehreren
Paketen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ab&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 04/2025</p>



<p>Baubeginn Abbruch /
Sanierung und Erweiterung&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 02/2026</p>



<p>Ende der Bauausführung&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 12/2027</p>



<p>Eine Übergangslösung für
die Turnhalle und den Sportbetrieb (auch für die betroffenen Vereine) ist
derzeit noch in der Abstimmung. Angedacht sind hier die verstärkte Nutzung der
Julius-Kunert-Turnhalle, der Grüntenhalle bzw. auch der Turnhalle am
Berufsschulzentrum bzw. der Maria-Stern-Mädchenrealschule.</p>



<p><strong>Der Stadtrat</strong>
nahm das vorgestellte Ergebnis des VgV-Verfahrens zur Kenntnis und <strong>beschloss einstimmig</strong>,
die Vergabe an die jeweiligen Fachplaner für die Tragwerksplanung,
Elektrotechnik, Freianlagen und Heizung-Lüftung-Sanitär sowie die Objektplanung
an den hierfür vorgesehenen Architekten.</p>



<p>Die Stadtverwaltung wird zur Durchführung aller hierfür weiteren Schritte ermächtigt.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>6. Erfolgreiche      sozialpädagogische Betreuung der Praxis- und Deutschklassen der      Mittelschule wird fortgesetzt</strong></p>



<p>Seit Jahren werden durch
die Klassenmodelle der Deutsch- und Praxisklassen Schülerinnen und Schülern mit
zusätzlicher Sozialpädagogischer Betreuung im Ganztagsunterricht erfolgreich begleitet
und gefördert.</p>



<p>Das gebundene
Ganztagsangebot der Deutschklasse zielt darauf ab, dass möglichst viele der geförderten
Schüler frühzeitig in das reguläre deutschsprachige Unterrichtsangebot wechseln
können. Der Verbleib in der Deutschklasse soll verkürzt und ein Schulabschluss
erleichtert werden.</p>



<p>Die Praxisklasse soll in
Kooperation mit außerschulischen Partnern und durch eine auf die Leistungsmöglichkeit
der Schüler abgestimmte schulische und außerschulische Förderung unterstützen.
Die Schüler sollen so in die Wirtschaft und das Berufsleben begleitet werden.
Es sollen Schulversagen, Ausbildungsabbrüche und Arbeitslosigkeit vermieden
werden.</p>



<p>Beide Klassenmodelle
werden durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Die
Förderrichtlinien hierzu sehen eine regelmäßige Ausschreibung nach Vergaberecht
vor.</p>



<p>Für beide Klassenformen
ging jeweils nur ein Angebot der gfi gGmbH ein. Diese hat die Praxis- sowie
auch die Deutschklasse auch in den vergangenen Jahren betreut.</p>



<p><strong>Soz.-päd. Betreuung mit Deutschkurs der Praxisklasse</strong></p>



<p>Angebot über 56.098 € für
ein Schuljahr (2024/2025) mit optionaler Verlängerung um ein weiteres Schuljahr</p>



<p><strong>Soz.-päd. Betreuung der Deutschklasse</strong></p>



<p>Angebot über 29.480 € für
ein Schuljahr (2024/2025) mit optionaler Verlängerung um ein weiteres Schuljahr</p>



<p><strong>Einstimmig
stimmte der Stadtrat</strong> dem Vertragsschluss über die sozialpäd.
Betreuung der Praxisklassen mit Deutschkurs sowie der sozpäd. Betreuung der
Deutschklasse mit der gfi gGmbH zu.</p>



<p>Die Verwaltung wurde
bevollmächtigt den entsprechenden Vertrag zu unterzeichnen und ausreichend
Haushaltsmittel bereitzustellen.</p>
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