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	<title>Erhöhung Grundsteuer &#8211; Die Aktiven Immenstadt</title>
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		<title>Informationen zur Grundsteuererhöhung</title>
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				<pubDate>Fri, 05 Aug 2016 11:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Richard Kraus]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erhöhung Grundsteuer]]></category>

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				<description><![CDATA[als Vertreter von 1. Bürgermeister Armin Schaupp habe ich zum Thema Grundsteuererhöhung / &#8220;rote Karte&#8221; folgende Information verfasst, die im nächsten Immenstadt-Magazin veröffentlicht werden wird. Grundsteuererhöhung &#8211; Fragen und Antworten Im Zuge der Kundgebung zur Grundsteuererhöhung wurden an Bürgermeister und Stadträte etliche Fragen gestellt. Vor allem wollten Mitbürgerinnen und Mitbürger wissen, ob alle Behauptungen in [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>als Vertreter von 1. Bürgermeister Armin Schaupp habe ich zum Thema Grundsteuererhöhung / &#8220;rote Karte&#8221; folgende Information verfasst, die im nächsten Immenstadt-Magazin veröffentlicht werden wird.</p>
<h4>Grundsteuererhöhung &#8211; Fragen und Antworten</h4>
<p>Im Zuge der Kundgebung zur Grundsteuererhöhung wurden an Bürgermeister und Stadträte etliche Fragen gestellt. Vor allem wollten Mitbürgerinnen und Mitbürger wissen, ob alle Behauptungen in dem Flugblatt „Rote Karte“ zutreffend seien. Deswegen gehe ich in folgenden Punkten auf Behauptungen des Flugblatts „Rote Karte“ und auf einige Themen, die von den Sprechern der Kundgebung angesprochen wurden, ein.</p>
<h5>Fakten verschwiegen?</h5>
<p>In dem Flugblatt „Rote Karte“ wird eingangs behauptet, 1. Bürgermeister Armin Schaupp habe Fakten „gerne verschwiegen“. Das ist unhaltbar. Der 1. Bürgermeister hat sämtliche haushaltsrelevanten Informationen wiederholt vorgestellt. Auf den monatlichen Bürgerversammlungen vor den Stadtratssitzungen konnte und kann jede/r interessierte/r Bürger/-in Bürgermeister Schaupp direkt zu aktuellen Immenstädter Themen befragen.</p>
<h5>Hohe Gewerbe- und Einkommensteuer?</h5>
<p><strong>Behauptung</strong>:„Immenstadt nimmt in diesem Jahr so viel Gewerbe- und Einkommensteuer ein wie selten zuvor. Es ist folglich ein Märchen, dass wir niedrigere Steuereinnahmen als früher haben.“</p>
<h5>Gewerbesteuer – Kreis, Land und Bund kassieren mit</h5>
<p>Seit 2007 musste Immenstadt im Durchschnitt jährlich etwa 2 Mio. € neue Schulden aufnehmen. Hätten wir 10,6 Mio. € Gewerbesteuereinnahmen wie im Jahr 2004, müssten keine Steuererhöhungen bzw. drastische Einsparungen vorgenommen werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Fakten</strong></span>: Entwicklung der Gewerbesteuer (2016 Schätzung)</p>
<p>Im Durchschnitt von 2004 – 2007 9,00 Mio. €</p>
<p>von 2008 – 2015 4,56 Mio. €</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2302" src="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-Gewerbesteuerentwicklung.jpg" alt="2016 Gewerbesteuerentwicklung" width="817" height="309" srcset="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-Gewerbesteuerentwicklung.jpg 817w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-Gewerbesteuerentwicklung-150x57.jpg 150w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-Gewerbesteuerentwicklung-300x113.jpg 300w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-Gewerbesteuerentwicklung-768x290.jpg 768w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-Gewerbesteuerentwicklung-400x151.jpg 400w" sizes="(max-width: 817px) 100vw, 817px" /></p>
<p><span style="color: #0000ff;">(Gewerbesteuereinnahmen in €: 2004: 10,6 Mio. – 2005: 9,0 Mio. – 2006: 9,7 Mio. – 2007: 6,7 Mio. – 2008: 2,2 Mio. – 2009: 2,9 Mio. &#8211; 2010: 3,9 Mio. – 2011: 5,7 Mio. – 2012: 6,3 Mio. – 2013: 4,7 Mio. – 2014: 5,2 Mio. – 2015: 5,6 Mio.; Steuerschätzung für 2016: 6,2 Mio. €)</span></p>
<p><strong>Was bleibt von Gewerbesteuer-Mehreinnahmen?</strong></p>
<p>Jeder Euro, den die Stadt 2016 an Gewerbesteuer einnimmt, hat bei unserem Hebesatz von 380 Punkten folgende Auswirkungen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8211; 18 Cent sind gleich an Gewerbesteuerumlage an Bund und Land abzuführen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8211; 35 Cent (Im Jahre 2018 wird dieser Euro auf die Finanzhilfen des Freistaates Bayern [Schlüsselzuweisungen] angerechnet.)</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8211; 18 Cent (Ebenfalls im Jahre 2018 hat die Stadt an den Landkreis Oberallgäu Kreisumlage zu zahlen. Berücksichtigt man, dass auch für die Schlüsselzuweisungen Kreisumlage zu zahlen ist, gehen nochmals 18 Cent weg.)</p>
<p><strong>Ergibt zusammen 71 Cent, nur 29 Cent verbleiben bei der Stadt.</strong></p>
<p>Gemäß Gewerbesteuer-Prognose von Stadtkämmerer Siegfried Zengerle für 2016 nimmt die Stadt voraussichtlich etwa 600.000 € mehr Gewerbesteuer als im Jahr 2015 ein. <span style="color: #ff0000;">Davon bleiben ihr 29 Prozent = 174.000 €</span></p>
<p><strong>Positive Entwicklung der Einkommenssteuer</strong></p>
<p>Der städtische Anteil an der Einkommensteuer steigt kontinuierlich.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Fakten</strong></span>: Entwicklung der Einkommenssteuer (2016 Schätzung)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2304" src="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-Einkommensteuerentwicklung.jpg" alt="2016 Einkommensteuerentwicklung" width="816" height="314" srcset="https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-Einkommensteuerentwicklung.jpg 816w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-Einkommensteuerentwicklung-150x58.jpg 150w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-Einkommensteuerentwicklung-300x115.jpg 300w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-Einkommensteuerentwicklung-768x296.jpg 768w, https://www.dieaktiven.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-Einkommensteuerentwicklung-400x154.jpg 400w" sizes="(max-width: 816px) 100vw, 816px" /></p>
<p><span style="color: #0000ff;">(Einkommenssteuereinnahmen in €: 2007: 4,4 Mio.- 2008: 4,9 Mio. &#8211; 2009: 4,9 Mio. &#8211; 2010: 4,7 Mio.- 2011: 4,9 Mio. -; 2012: 5,3 Mio. &#8211; 2013: 5,7 Mio. &#8211; 2014: 6,1 Mio. &#8211; 2015: 6,2 Mio. €: Schätzung 2016: 6,6 Mio. € )</span></p>
<p><strong>Unterdurchschnittliche Steuerkraft</strong><br />
Die Kennzahlen von 2014 zeigen, dass die Steuerkraft pro Einwohner in Immenstadt weit unterdurchschnittlich im bayerischen Vergleich ist:<br />
Immenstadt: 803 €<br />
Alle Gemeinden in Bayern: 1063 €<br />
Kreisangehörige Gemeinden: 943 €<br />
Gemeinden in der Größenklasse zwischen 10 – 20.000 Einwohner: 1250 €</p>
<p><strong>Städtische Schuldenlast</strong></p>
<p>Immenstadt drückt aktuell eine Schuldenlast von gesamt ca. 43,4 Mio. € (Stadthaushalt ca. 20,9 Mio. € + Stadtwerke 22,5 Mio. €) = rund 2.850 € / Einwohner</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Allein der Zins, den wir für die derzeitigen Schulden zu leisten haben, liegt bei etwa 800.000 €.</span></p>
<p>Die steigende Verschuldung der Stadtwerke hat folgende Ursachen:</p>
<p>Vorleistungen z.B. Wasser, Kanal, Hochbehälter usw. (müssen langfristig durch Gebühren wieder ausgeglichen werden).</p>
<p>Die defizitären Einrichtungen</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8211; Hallenbad (minus 700.000 €/Jahr),</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8211; Freibad (minus 250.000 €/Jahr),</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8211; Tiefgaragen (minus 300.000 €/Jahr),</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8211; Fernwärme (minus 200.000 €/Jahr)</p>
<p>sind den Stadtwerken zugeordnet. Der Erlös durch Ausschüttung städtischer AÜW-Anteile (1,2 Mio. €) reicht zur Defizitabdeckung nicht aus.</p>
<h5>Zahlt ein Millionär soviel wie eine Rentnerin?</h5>
<p><strong>Behauptung</strong>: <em>„Die Erhöhung der Grundsteuer betrifft besonders Rentner und Bürger mit niedrigem Einkommen. Der Millionär zahlt nämlich genauso viel wie die Rentnerin, die sich für ihr Häuschen ein Leben lang abgerackert hat. Jeder Mieter muss über die Mietnebenkosten die Grundsteuer bezahlen. Der ‚kleine Mann‘ wird wie eine Weihnachtsgans gerupft. So wird man in einer Doppelhaushälfte rund 700 € bezahlen müssen, beim kleinen Handwerks- oder Einzelhandelsbetrieb kommen ganz schnell 2000 €, 4000 €, 6000 € zusammen. Der mittelständische Arbeitgeber wird in der Regel mit über 10 000 € belastet. Gift für unsere Arbeitsplätze.“</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Fakten</strong></span>: Beträge über die zu zahlende Grundsteuer zu nennen ist unseriös. Die Grundsteuer hängt vom jeweiligen Einheitswert ab. Dieser ist von vielen Faktoren abhängig, z. B. Baujahr, Bauweise des Gebäudes, Gemeindegröße in der das Grundstück zum 01.01.1964 gelegen hat. Beispiele aus der Praxis: Neues Einfamilienhaus: Mehrkosten 216,00 € also 18,00 € pro Monat. Älteres 3-Familienhaus: Mehrkosten 110,40 € = 3,10 € pro Familie im Monat. Gewerbetreibende können die Grundsteuer vom zu versteuernden Einkommen bei der Körperschafts- oder Gewerbesteuer abziehen.</p>
<p>Je „wertvoller“ also ein Haus ist, desto höher ist der Einheitswert, der besteuert wird. Damit trifft eine Grundsteuererhöhung Vermögende weitaus stärker. Stadträte bezahlen natürlich ebenfalls die beschlossene Grundsteuererhöhung. Bürgermeister Armin Schaupp, der nicht in Immenstadt wohnt, hat für sein Haus die entsprechende Erhöhung der Stadt gespendet.</p>
<h5>Luxusprojekte?</h5>
<p><strong>Behauptung</strong>: <em>„Gleichzeitig leistet sich Immenstadt zahlreiche Luxusprojekte, wie den Kletterturm in Bühl, den Kauf der Alpe Schönesreuth, etc., etc.“</em><br />
<span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Fakten</strong></span>: Der Kletterturm ist eine Investition der Alpsee-Tourismus GmbH (Tochterunternehmen der Stadt Immenstadt, die eigenständig wirtschaftet) und somit sind anfallende Kosten <span style="color: #ff0000;"><span style="text-decoration: underline;">nicht</span> im städtischen Haushalt</span> abgebildet. Somit wird er auch nicht mit „Grundsteuern“ finanziert. Ziel ist es, mit den Einnahmen der Besucher das Defizit im Tourismus zu verringern. Unser touristisches Motto lautet „Berge für Einsteiger“. Im kommenden Frühjahr werden vom Land geförderte moderne „Unterrichts-Stationen“ dem Kletterturm im Bereich Landschaftspark angeschlossen. Die Investitionskosten sollen bis 2026 amortisiert sein. Seriös kann erst in ein bis zwei Jahren ermittelt werden, wie erfolgreich der Skytrail-Kletterturm ist.</p>
<p>Zum Vergleich: Der Betrieb des Bergbauernmuseums wird mit ca. 110.000 € jährlich bezuschusst.</p>
<p>Eine Wirkung zeigt der Kletterturm schon jetzt: Ein Investor plant – ausdrücklich wegen des Kletterturms – eine gastronomische/touristische Nutzung des Nachbar-Grundstückes „Alte Schmiede“. Die Pläne werden im Herbst vorgestellt.</p>
<p>Der Kauf der <strong>Alpe Schönesreuth</strong> ist eine Investition in die Zukunft. Langfristig wird damit eine landwirtschaftliche Nutzung dieser Alpflächen durch einheimische Bauern garantiert. Dies kommt Einheimischen und Touristen zugute, da unsere Allgäuer Kulturlandschaft erhalten bleibt.</p>
<p>Schon heute haben wir Schwierigkeiten, Ausgleichsflächen zu beschaffen.</p>
<p>Dieser Kauf hat keinen einzigen Punkt bei der Grundsteuererhöhung ausgelöst, weil dieser durch den Verkauf von anderen Grundstücken finanziert werden wird.</p>
<p>Sowohl der Kauf der Alpe Schönesreuth, als auch der Bau des Kletterturms sind auch von Stadträten aus Fraktionen unterstützt worden, die auf dem Flugblatt „Rote Karte“ ihr Logo platziert haben.</p>
<h5>Zuviel städtisches Personal?</h5>
<p><strong>Behauptung</strong>: <em>Es wird in der Diskussion argumentiert, Immenstadt habe im Vergleich zu anderen Kommunen zu viel Personal.</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Fakten</strong></span>: Im Bereich der Kernverwaltung hat Immenstadt einen ähnlichen Personalstand wie vergleichbare Kommunen. Eine Stellenmehrung gab es im Bereich der neu geschaffenen Kinderkrippen.</p>
<p>Der Bereich der freiwilligen Leistungen (u.a. Jugendhaus, Streetwork, Schulsozialarbeit, Asylarbeit, indirekt auch das fachliche Personal des Kinderschutzbundes) muss deswegen extra betrachtet werden. Wenn in diesem sozialen Bereich Personalkürzungen vorgenommen werden sollten, hätte dies entsprechende Auswirkungen auf soziale Hilfestellungen für Kinder, Jugendliche, Familien und Asylbewerber.</p>
<h5>Unnütze Planungskosten?</h5>
<p><strong>Behauptung:</strong> <em>Es sei im Bereich der Schulen durch Planungskosten „Geld hinausgeworfen“ worden.</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Fakten</strong></span>: Der 1. Bürgermeister hat die Möglichkeit aufgegriffen, dass das Raumprogramm für die Planung Königsegg-Grundschule optimiert werden kann. Diese Möglichkeit eröffnete vor etwa einem Jahr der Freistaat Bayern. <span style="color: #ff0000;">Diese Umplanung spart Investitionskosten von rund 2 Mio. €.</span></p>
<p>Sie sehen: Die Parolen der ‚Vereinfacher‘ werden komplizierten Sachverhalten nicht gerecht. Weder dem Bürgermeister noch dem Stadtrat macht es Freude, Sie zusätzlich zu belasten.</p>
<p>Im Frühjahr haben sich bereits viele Bürgerinnen und Bürger Gedanken zur finanziellen Situation Immenstadts gemacht und Sparvorschläge eingebracht – danke dafür! Wir würden uns darüber freuen, wenn noch weitere Vorschläge von Ihnen gemacht werden. Kommen Sie gerne zur nächsten Bürgerinformation von 1. Bürgermeister Armin Schaupp am 26. September, 19.00 Uhr ins Rathaus, großer Sitzungssaal und bringen Sie Ihre Ideen mit!</p>
<p>Gemeinsam können wir Immenstadt auf einen guten Weg bringen und unseren Kindern und Enkelkindern ein lebenswertes Städtle übergeben, das für die Zukunft gerüstet ist.</p>
<p>Herbert Waibel</p>
<p>2. Bürgermeister</p>
]]></content:encoded>
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							</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an den Verband der Einzelhändler im!puls</title>
		<link>https://www.dieaktiven.de/blog/2016/07/23/offener-brief-an-den-verband-der-einzelhaendler-impuls/</link>
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				<pubDate>Sat, 23 Jul 2016 08:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Richard Kraus]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stadträte aktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Erhöhung Grundsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbesteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmaßnahmen Haushalt 2017]]></category>

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				<description><![CDATA[„Rote Karte“ Sehr geehrte Frau Kuschel, mit Befremden stelle ich fest, dass sich der Verband der Einzelhändler im!puls von einer politischen Partei instrumentalisieren lässt. Mit reißerischen Behauptungen, die sachlich falsch sind, wird hier Stimmung gemacht. Hier zu den Fakten: Die Gewerbesteuereinnahmen liegen seit 2008 erheblich unter denen in den Vorjahren: 2004: 10,6 Mio. &#8211; 2005: [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Rote Karte“</strong></p>
<p>Sehr geehrte Frau Kuschel,<br />
mit Befremden stelle ich fest, dass sich der Verband der Einzelhändler im!puls von einer politischen Partei instrumentalisieren lässt. Mit reißerischen Behauptungen, die sachlich falsch sind, wird hier Stimmung gemacht. Hier zu den Fakten:</p>
<p>Die Gewerbesteuereinnahmen liegen seit 2008 erheblich unter denen in den Vorjahren:<br />
2004: 10,6 Mio. &#8211; 2005: 9,0 Mio. &#8211; 2006: 9,7 Mio. &#8211; 2007: 6,7 Mio. &#8211; 2008: 2,2 Mio. &#8211; 2009: 2,9 Mio.<br />
2010: 3,9 Mio. &#8211; 2011: 5,7 Mio. &#8211; 2012: 6,3 Mio. &#8211; 2013: 4,7 Mio. &#8211; 2014: 5,2 Mio. &#8211; 2015: 5,6 Mio.<br />
2016: ???Die Zahl kennt nur Herr Blees. Bereinigt man diese Zahlen um die Inflationsrate, sieht es noch schlechter aus.<br />
Die Einkommensteuer hat sich in der Zeit von 2008 – 2015 ca. um 1 Mio. positiv erhöht.<br />
Und noch ein paar Zahlen von 2014, die zeigen dass die Steuerkraft pro Einwohner in Immenstadt weit unterdurchschnittlich im bayerischen Vergleich ist:<br />
Immenstadt: 803 €<br />
Alle Gemeinden in Bayern: 1063 €<br />
Kreisangehörige Gemeinden: 943 €<br />
Gemeinden in der Größenklasse zwischen 10 – 20.000 Einwohner: 1250 €</p>
<p>Beträge über die zu zahlende Grundsteuer zu nennen ist ebenfalls unseriös. Die Grundsteuer hängt nämlich, wie Sie sicher wissen, vom jeweiligen Einheitswert ab, und dieser ist von vielen Faktoren abhängig z. B. Baujahr, Bauweise des Gebäudes, Gemeindegröße in der das Grundstück zum 01.01.1964 gelegen hat. Beispiele aus der Praxis: Neues Einfamilienhaus Mehrkosten 216,00 € also 18,00 € pro Monat. Älteres 3-Familienhaus: Mehrkosten 110,40 € = 3,10 € pro Familie im Monat. Gewerbetreibende können die Grundsteuer vom zu versteuernden Einkommen bei der Körperschafts- oder Gewerbesteuer abziehen.<br />
Das „Luxusprojekt“ Kletterturm ist eine Investition der Alpsee-Tourismus GmbH, nicht von der Stadt, mit der nach allen Berechnungen und Erfahrungen auch von anderen Betreibern Geld zu verdienen ist und somit das Defizit im Tourismus verringert werden kann. Und es passt zum Motto „Berge für Einsteiger“, weil an diesen Kletterturm noch diverse Lehr-Stationen angeschlossen werden. Als Gegenbeispiel, das Bergbauernmuseum wird mit 110.000 € pro Jahr bezuschusst.<br />
Der Kauf der Alpe Schönesreuth ist eine Investition in die Zukunft. Schon heute haben wir Probleme Ausgleichsflächen für neue Gewerbe- oder Wohngebiete zu beschaffen. Dieser Kauf hat keinen einzigen Punkt bei der Grundsteuer ausgemacht, weil der durch den Verkauf von anderen Grundstücken finanziert wird.</p>
<p>Nur einige Beispiel von Sparmaßnahmen die wir Aktiven in der Zeit von 2008 – 2014 vorgeschlagen haben, die von der CSU/JA/FW- Mehrheit abgelehnt wurden.<br />
Kleines Alpseebad schließen und nur noch Badestelle. Im Gegenteil wurden hier noch Investitionen beschlossen und heute haben wir ein jährliches Defizit von ca. 230.000 € (46 Grundsteuerpunkte).<br />
Theater im Schloss, statt Hofgarten. Defizit Hofgarten ca. 250.000 € (50 Grundsteuerpunkte).<br />
Mit der damaligen 13 Stimmen Mehrheit wurde BGM Schaupp verboten, mit dem Landrat über die Übernahme des Schulzentrums durch den Landkreis zu diskutieren. Jetzt stehen Investitionen von mehreren Millionen an.<br />
Schon im Jahr 2014 hat uns das Landratsamt zum Haushalt angemahnt: „Trotz aller o. a. positiven Ansätze müssen wir die Stadt Immenstadt dringend anmahnen, an dem eingeschlagenen Sparkurs festzuhalten und noch weitere Konsolidierungsmaßnahmen anzugreifen, damit sich die finanzielle Situation der Stadt wieder verbessern kann.“<br />
Die Aktiven sind mit den Parkgebühren den Interessen des Einzelhandels gefolgt und haben dem Ausbau der Bahnhofstraße geschlossen zugestimmt. Meine Kollegen und ich sind sich jetzt nicht mehr sicher, ob wir unter diesen Umständen auch dem noch zu tätigenden Baubeschluss zustimmen werden. Ist die Bahnhofstraße vielleicht auch eines von den von Herrn Blees vorgeworfenen zahlreichen Luxusprojekten? Kosten für die Stadt ca. 500.000 € (100 Grundsteuerpunkte). Die Steigerung der Grundsteuer wäre nur noch um 41 % nötig.</p>
<p>Die Außenwirkung solch reißerischer Aktionen ist für Immenstadt und den Einzelhandel katastrophal. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie sich im!puls mit so einer Aktion solidarisch erklären kann.<br />
Um weiter mit Freude in Immenstädter Geschäften einkaufen zu können, würde ich mir eine Distanzierung von im!puls von dem unsachlichen Pamphlet „Rote Karte“ wünschen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Rudolf Seber<br />
Fraktionsvorsitzender der Aktiven</p>
]]></content:encoded>
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							</item>
		<item>
		<title>Die wichtigsten Beschlüsse aus der Stadtratssitzung vom 22.5.2014</title>
		<link>https://www.dieaktiven.de/blog/2014/05/23/die-wichtigsten-beschluesse-aus-der-stadtratssitzung-vom-22-5-2014/</link>
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				<pubDate>Fri, 23 May 2014 08:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Richard Kraus]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht Stadtratssitzung, Ausschuss-Sitzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erhöhung Gewerbesteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Erhöhung Grundsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt Immenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsdiskussion]]></category>

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				<description><![CDATA[1. Haushaltsangelegenheiten (Grundsatzbeschluss zur Finanzkonsolidierung und Erlass einer Hebesatz-Satzung für das Haushaltsjahr 2014) Grundsatzbeschluss zur Finanzkonsolidierung Bürgermeister Schaupp und die Stadträte von Grünen, SPD und Aktiven haben sich vorgenommen, die Finanzen der Stadt auf solidere Füße zu stellen. Sie haben folgenden Grundsatzbeschluss in den Stadtrat eingebracht, der ausführlich, z.T sehr kontrovers, diskutiert wurde.: Die freie [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<h5>1. Haushaltsangelegenheiten (Grundsatzbeschluss zur Finanzkonsolidierung und Erlass einer Hebesatz-Satzung für das Haushaltsjahr 2014)</h5>
<p><strong>Grundsatzbeschluss zur Finanzkonsolidierung</strong></p>
<p>Bürgermeister Schaupp und die Stadträte von Grünen, SPD und Aktiven haben sich vorgenommen, die Finanzen der Stadt auf solidere Füße zu stellen. Sie haben folgenden Grundsatzbeschluss in den Stadtrat eingebracht, der ausführlich, z.T sehr kontrovers, diskutiert wurde.:<br />
Die freie Finanzspanne (sprich Investitionskraft) der Stadt Immenstadt ist völlig unzureichend. Die Stadt ist dauerhaft ohne finanztechnische Maßnahmen nicht in der Lage die Pflichtaufgaben im Straßen- / Gebäudebereich aus eigener Kraft zu stemmen. Eine Finanzierung über eine weitere Verschuldung ist grundsätzlich nicht vertretbar. Aus der Gesamtveranwortung gegenüber dieser Stadt, der nachfolgenden Generation und aus der Überzeugung, dass eine nachhaltige Finanzpolitik unabdingbar ist, beschließt der Stadtrat folgende grundsätzliche Maßnahmen zur mittelfristigen Konsolidierung der Finanzen dieser Stadt.</p>
<p>Die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Finanzkonsolidierung wurden einzeln abgestimmt:</p>
<p><strong>Vorgesehene Maßnahmen zur Stärkung der Einnahmen:</strong></p>
<p>&#8211; Erhöhung der Gewerbesteuer von 345 auf 380 Punkte (Mehreinnahmen ca. 400.000 €)<br />
(Diese Einnahmen verbleiben zu 100% bei der Stadt und können durch die Betroffenen, ausgenommen Körperschaften, mit der Einkommensteuer gegenverrechnet werden.<br />
<strong>Abstimmungsergebnis: 13 JA : 11 Nein</strong></p>
<p>&#8211; Veränderung der Parkplatzgebühren mit dem Ziel deutliche Mehreinnahmen zu erzielen und eine veränderte Kultur des Parkens zu erreichen.<br />
<strong>Abstimmungsergebnis: 20 JA : 4 Nein</strong></p>
<p>&#8211; Erhöhung des Fremdenverkehrs- und Kurbeitrages um 0,50 €<br />
<strong>Abstimmungsergebnis: 20 JA : 4 Nein</strong></p>
<p>&#8211; Erhöhung der Grundsteuer A um 20 Punkte (Mehreinnahmen ca. 3.300 €)<br />
<strong> Abstimmungsergebnis: 17 JA : 7 Nein</strong></p>
<p>Erhöhung der Grundsteuer B um 20 Punkte (Mehreinnahmen ca. 100.000 €)<br />
<strong> Abstimmungsergebnis: 14 JA : 10 Nein</strong></p>
<p><strong>Sparen</strong><br />
<strong> Reduzierung von Ausgaben im freiwilligen Leistungsbereich</strong><br />
Die freiwilligen Leistungen sollen auf den Prüfstand. Dazu findet eine zentrale Veranstaltung am Dienstag, 03.06.2014 im Hofgarten zur Bewusstmachung für alle Leistungsempfänger und Bürger statt. Am Fr. 04. und Sa. 05.07 werden die Leistungsempfänger zu Einzelgesprächen unter Leitung der verantwortlichen Geschäftsbereichsleiter geladen, um auszuloten, inwieweit freiwillig auf Leistungen verzichtet werden würde bzw. welche Folgen Leistungskürzungen mit sich bringen würden. Stadträte sollen an diesen Gesprächen teilnehmen. Das Ergebnis wird anschließend bewertet werden.<br />
<strong> Einstimmig gebilligt</strong></p>
<p><strong>Allgemeine Kostenreduktion der Verwaltung</strong><br />
Die Verwaltung hat bereits selbstständig im Bereich der Betriebsausgaben eine Einsparung von 120.000.- €/a eingebracht.<br />
Verwaltung: Aufgaben, Personal und Organisation</p>
<p>Im Bereich der Verwaltung sollen folgende Möglichkeiten auf den Prüfstand:<br />
&#8211; Reduzierung im Geschäftsbereich 10 um eine Stelle<br />
&#8211; Wegfall einer Gästeinformation<br />
&#8211; Überprüfung der Aufgaben des Betriebshofes<br />
&#8211; Reduzierung einer Stelle im Geschäftsbereich 20<br />
&#8211; Zusammenführung der Kulturarbeit<br />
&#8211; Schaffung einer Betreibergesellschaft für das Alpseehaus<br />
<strong> Abstimmungsergebnis: 24 JA : 0 Nein</strong></p>
<p>Zur mittelfristigen Stärkung der Einnahmestruktur ist sich der Stadtrat der Bedeutung des Gewerbegebietes Seifen West und der Hotelentwicklungen bewusst.<br />
<strong> Einstimmig gebilligt</strong></p>
<h5>2. Brandschutzmaßnahmen Kirchplatz 7: Auftragsvergabe</h5>
<p>Nach kontroverser Debatte (&#8220;Die Kosten für Brandschutzmaßnahmen sollen gedeckelt werden.&#8221; [Vorschlag von Markus Kössel,CSU] Die gesetzlichen Vorgaben sind einzuhalten.&#8221; [SPD, Grüne, Aktive, Bürgermeister]) wurde wie folgt abgestimmt:<br />
„ … Die Verwaltung wird beauftragt, nach Vorlage der Genehmigung des Brandschutzkonzeptes durch das LRA Oberallgäu, die erforderlichen Maßnahmen zu beauftragen und umzusetzen. Der Stadtrat gibt die erforderlichen Haushaltsmitteln 850.000 € (Haushaltsjahr 2014 500.000 €) im Vorgriff auf den Haushalt 2014 frei, damit die Maßnahmen termingerecht umgesetzt werden können.“<br />
<strong> Abstimmungsergebnis: 19 JA : 5 Nein</strong></p>
<p>3. Abschluss eines Muster-Konzessionsvertrages mit der Allgäuer Überlandwerk GmbH (Wegevertrag Strom).<br />
<strong> Abstimmungsergebnis: 24 JA : 0 Nein</strong></p>
<p>4. Weitere Stellvertreter bei Verhinderung des ersten und der weiteren Bürgermeister<br />
Bei Verhinderung des ersten und der weiteren Bürgermeister werden die Stadtratsmitglieder nach ihrem Lebensalter als weitere Bürgermeister bestimmt.<br />
<strong> Abstimmungsergebnis: 24 JA : 0 Nein</strong></p>
<p>5. Verkauf des Gasthofs Engel; Vorstellung der Kaufangebote.<br />
Es wurden 5 Kaufangebote abgegeben. Ein Angebot wurde kurzfristig zurückgezogen. So wurden 4 Angebote (Nutzungs- und Betreiberkonzepte) vorgestellt. Über einen Verkauf wird bei der nächsten Stadtratssitzung am 27.5. entschieden.</p>
<p><strong>Kommentar</strong>: <em>Immenstadts Bürger bewegt die Frage: Ist der Stadtrat auch weiterhin &#8220;so verstritten&#8221; wie in der letzten Periode? Ich meine: Nein. Natürlich haben sich Argumente und Einstellungen nicht über Nacht aufgelöst. Aber die Bereitschaft, bei der Debatte aufeinander zu hören und vorsichtige Schritte aufeinander zuzugehen, waren unüberhörbar. So wurde meiner Ansicht nach deutlich differenzierter diskutiert als in manchen wichtigen Debatten der letzten Periode. Und: Bei den Abstimmungen wurde quer durch die Fraktionen gestimmt oder Beschlüsse fielen einstimmig.</em><br />
<em> Noch etwas fand ich klasse: Die Sitzung endete nach dem nichtöffentlichen Teil um 23.00 Uhr. Trotz dieser fortgeschrittenen Stunden folgten alle Stadträte, 1. Bürgermeister und Mitglieder der Verwaltung der Einladung von 3. Bürgermeister Eberhard Fetzer und 2. Bürgermeister Herbert Waibel zu einer Brotzeit ins Hotel Hirsch, wo ein arbeitsreicher Stadtratsabend einen gemütlichen Ausklang fand.</em><br />
Herbert Waibel</p>
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