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	<title>Allgäu-Walser-Card &#8211; Die Aktiven Immenstadt</title>
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	<description>Bürger mit Mut, Herz und Verstand</description>
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		<title>Ergebnisse der Stadtratssitzung vom 26. Oktober 2023</title>
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				<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 21:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Herbert Waibel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allgäu-Walser-Card]]></category>
		<category><![CDATA[Ringbus]]></category>

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				<description><![CDATA[Aus Allgäu-Walser-Card wird Allgäu-Walser-App In diesem Jahr wird das Allgäu-Walser-Card (AWC) System sein 20-jähriges Bestehen begehen. Neben den Gemeinden des Landkreises Oberallgäu nutzt das System auch das Westallgäu, die Stadt Kempten und das Kleinwalsertal. Im Jahr 2022 wurde mit den Tourismusgemeinden die Anforderungen an das AWC-System der Zukunft erarbeitet. Diese kommen zum Ergebnis, dass wegen [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-large-font-size"><br><strong>Aus Allgäu-Walser-Card wird Allgäu-Walser-App </strong></p>



<p>In diesem Jahr wird das Allgäu-Walser-Card (AWC) System sein 20-jähriges Bestehen begehen. Neben den Gemeinden des Landkreises Oberallgäu nutzt das System auch das Westallgäu, die Stadt Kempten und das Kleinwalsertal. Im Jahr 2022 wurde mit den Tourismusgemeinden die Anforderungen an das AWC-System der Zukunft erarbeitet. Diese kommen zum Ergebnis, dass wegen des Mangels an Chip-Karten, Erfahrungen mit dem bisherigen technischen Anbieter und den erarbeiteten neuen Anforderungen an das AWC-System, eine komplett neue Technik erforderlich ist. Aus dem Karten-System wird ein App-System, das mit dem Smartphone angewendet werden wird. Bisher ist der Landkreis Oberallgäu Rechte-Inhaber der AWC-Technik und leistet im Wesentlichen die Finanzierung des laufenden Betriebs der OberAllgäu Tourismus Service GmbH (OATS).</p>



<p>Im Ausschuss für
Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Umwelt- u. Naturschutz des Landkreises
Oberallgäu am 23. November 2022 wurde beschlossen, dass sich die beteiligten
Kommunen an der zukünftigen Finanzierung beteiligen sollen. Der Landkreis
Oberallgäu ist derzeit Mehrheitseigentümer der OATS. Die Stadt Immenstadt ist
derzeit mit 1,5 % als Gesellschafter an der OATS beteiligt.</p>



<p>Die laufende
Kostenbeteiligung wird im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages zwischen der
OATS und der jeweiligen Gemeinde definiert, wobei darin natürlich auch die
Leistungen der OATS entsprechend festgelegt sind. Eine solche direkte
Vertragsbeziehung zwischen den beteiligten Gemeinden und der OATS gab es bisher
nicht.</p>



<p><strong>Finanzierung
&#8211; Erstinvestition</strong></p>



<p>Bei einer angenommen
Erstinvestition in Höhe von 2,0 Mio. € beläuft sich die Kapitalerhöhung Immenstadts
auf rund 26.000 €. Die genaue Höhe der erforderlichen Kapitalerhöhung steht
nach dem Ausschreibungsergebnis fest und soll in der Gesellschafterversammlung am
14. November 2023 beschlossen werden.</p>



<p><strong>Finanzierung
&#8211; Laufender Betrieb</strong></p>



<p>Bei der Hochrechnung von
1,45 Mio. € Kosten im Jahr 2024 beträgt der Anteil für die Stadt Immenstadt
3,16 % und somit rund 46.000 €. Nach Bezuschussung durch den Landkreis
Oberallgäu (50 %) liegt somit die Restbelastung der Stadt bei rund 23.000 €.</p>



<p><strong>Stellungnahme
der Verwaltung</strong></p>



<p>Das AWC-System ist
unverzichtbar für die Tourismusregion Alpsee-Grünten bzw. das Oberallgäu. Eine
direkte Beteiligung an der Erstinvestition und den laufenden Kosten müsste
grundsätzlich zur Entlastung über die Kreisumlage führen. Durch die direkte
Vertragsbindung hat die Gemeinde auch direkten Zugriff auf die Leistungen der
OATS. Demzufolge ist die zukünftige direkte Beteiligung zu begrüßen. Inwiefern
dadurch eine Anpassung des Kurbeitrags erforderlich sein wird, muss in einem
nächsten Schritt geklärt werden.</p>



<p><strong>Der
Stadtrat</strong> nahm den Sachvortrag zur Neuaufstellung des
Allgäu-Walser-Card-Systems (AWC-System) der OberAllgäu Tourismus Service GmbH
(OATS) und der notwendigen Mitfinanzierung durch die Gemeinden zur Kenntnis und
<strong>beschloss einstimmig</strong>:</p>



<p>&nbsp;&nbsp; Im Rahmen einer Gesellschaftskapitalerhöhung
soll die Erstinvestition für das neue AWC-System durch die Stadt Immenstadt
mitfinanziert werden. Der Bürgermeister wird ermächtigt, bis zu einer Kapitalerhöhung
von 26.000 Euro die entsprechenden vertraglichen Verpflichtungen einzugehen.</p>



<p>   In der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Immenstadt und der OATS soll ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen werden. Der Bürgermeister wird ermächtigt, die darin enthaltenen Regelungen (insbesondere auch Mitfinanzierung) abzuschließen.</p>



<p></p>



<p class="has-large-font-size"><strong>Zukunft Ringbus gesichert &#8211; <a>kurbeitragsfinanzierte Gästefreifahrt      im Bereich Alpsee-GrüntenTourismus (AGT) wird fortgeführt</a></strong></p>



<p>In der
Stadtratssitzung am 30. Januar 2020 wurde die Aufwertung der Allgäu-Walser-Card
zur kostenlosen Nutzung des ÖPNV für Gäste innerhalb der AGT und die Einführung
der Ringbus-Linie 11 beschlossen.</p>



<p>Die Gemeinden von
AGT haben durch die Erhöhung des Kurbeitrags um 0,50 €/ Übernachtung das
Angebot finanziert. Das Projekt sollte auf die Dauer von zwei Jahren umgesetzt
und dann evaluiert werden. Wegen der Corona-Pandemie-Phase wurde beschlossen,
die Projektlaufzeit um ein weiteres Jahr bis Nov. 2023 zu verlängern. Seitens
des Aufgabenträgers (Landkreis Oberallgäu) wurde deshalb im Jahr 2022 eine
Neuausschreibung der Ringbus-Linie 11 vorgenommen. Der bisherige Auftragnehmer
FA KommMit wurde durch die Firma Burkhard abgelöst.</p>



<p>Die Ringbus-Linie
11 fuhr bisher im Gemeindegebiet Rettenberg den Hauptort nicht an, sondern über
den Goymooskreisel &#8211; Greggenhofen &#8211; Untermaiselstein nach Immenstadt. Dies
führte von Nutzern Rettenbergs zu Kritik. Eine Prüfung ergab, dass die Anbindung
von Rettenberg möglich und sinnvoll ist. </p>



<p><strong>Einstimmig beschloss der Stadtrat</strong>, die Ringbuslinie 11 in den Jahren 2024 und 2025 weiterzuführen und die kurbeitragsfinanzierte Gästefreifahrt im Bereich Alpsee-GrüntenTourismus weiterhin über den Kurbeitrag zu finanzieren.</p>



<p class="has-large-font-size"><strong>Zuschlag für Erdgaslieferung ab 2024 erteilt</strong></p>



<p>Der bestehende
Erdgasliefervertrag mit der Erdgas Kempten Oberallgäu GmbH läuft nach zweimaliger
Verlängerung zum 31. Dezember 2023 aus. Entsprechend den geltenden Vergaberichtlinien
wurde die Erdgaslieferung für Stadt und Stadtwerke europaweit ausgeschrieben (Gesamtmenge
rund 3,4 Mio. kWh für insgesamt 20 Abnahmestellen, Lieferbeginn 01. Januar 2024.
Erstlaufzeit zwei Jahre mit einmaliger Verlängerungsmöglichkeit um ein Jahr).</p>



<p>Bei der Submission am 04.
Oktober 2023 ist nur ein Angebot von der Erdgas Kempten Oberallgäu GmbH mit
folgenden Arbeitspreisen eingegangen:</p>



<p><strong>2024:&nbsp;&nbsp; 5,804 Ct/kWh&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2025: 5.097 Ct/kWh&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2026: 4,580 Ct/kWh</strong></p>



<p>Als Ergänzung wurde die
Zusatzoption „Ökogas“ angefragt. Der angebotene Arbeitspreis erhöht sich dann
um 0,37 Ct/kWh netto. Beim kalkulierten Verbrauch von Stadt und Stadtwerken ergibt
sich ein Mehrpreis von rund 12.500 €/Jahr netto.</p>



<p><strong>Einstimmig beschloss der Stadtrat</strong>, der Erdgas Kempten Oberallgäu GmbH den Zuschlag zu erteilen und die Zusatzoption „Ökogas“ mit einem Aufpreis von 0,37 Ct/kWh (netto) in Anspruch zu nehmen.</p>
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