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Menschenkette von Erlöserkirche zur Nikolauskirche

Ein starkes Zeichen der ökumenischen Verbundenheit von evangelischer und katholischer Kirchengemeinde am Pfingstmontag 2017 in unserem Städtle! Die evangelische Lutherbibel wurde von der Erlöserkirche in die Nikolauskirche und die katholische Einheitsübersetzung von der Nikolauskirche in die Erlöserkirche durch viele Hände gereicht.

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Asylarbeit „Hand in Hand“

Wir bedanken uns bei vielen Helferinnen und Helfern und bei unserem SPD-Kollegen Armin Ländle für Ihr Engagement rund um das Thema Asyl und die vorbildliche Arbeit, die sie in unserer Stadt leisten.

Wir bedanken uns bei Kollegen Ländle, dass wir sein Zwischenfazit zur Asylarbeit in Immenstadt auf unserer Hompage veröffentlichen dürfen.

Herbert Waibel

In Immenstadt ist die Bewältigung der Asylproblematik mit viel Engagement des Helferkreises Asyl und  der beiden Mitarbeiterinnen in der Stadtverwaltung über einen schwierigen Zeitraum von 2014 bis heute ohne größere Konflikte  gelungen. In dieser Zeit wurde die Turnhalle der Berufsschule zur Erstaufnahme  mit bis zu 150 Personen belegt und auch in der Gemeinschaftsunterkunft in der Ziegler Straße waren alle Wohnungen voll belegt. Diese Unterkünfte sind mittlerweile geräumt.

Zurzeit  sind neben den unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen, die bei der Katholischen Jugendfürsorge in Bühl untergebracht sind, noch 64 weitere Asylbewerber in den Unterkünften in der Rothenfels Straße und Im Stillen zu betreuen. Aber auch anerkannte Asylbewerber, die zum großen Teil in privaten Wohnungen leben,  benötigen weiter Unterstützung. Es ist gelungen alle Kinder von 1-6 Jahren in Kinderkrippen oder Kindergärten unterzubringen.

Bis zu 18 Jahren besuchen die Kinder und Jugendlichen (10) die Grund-, Mittel-, Real-, Wirtschaftsschule und das Gymnasium. Ältere besuchen die Berufsschule (22). In Berufsausbildung befinden sich vier Asylbewerber  und  in Vorbereitung von Ausbildungsverträgen stehen zwölf weitere Bewerber. 25 gehen in einen Integrationskurs und vier in einen Deutschkurs. Leider sind auch noch drei ohne Beschäftigung.

Vier Mütter befinden sich in Elternzeit. Schwerpunkte der Asylarbeit sind aktuell die Integration  der Asylbewerber, durch Hilfe zur Selbsthilfe und Förderung der Eigenverantwortlichkeit. Dabei  ist das Konzept der Wegbegleiter, durch Verwaltung und Helferkreis entwickelt, für alle Beteiligten ein gutes Angebot. Auch der Umgang mit Ablehnungen im Asylverfahren gehört dazu. Weiterhin engagieren sich die die Helfer im Arbeitskreis Bildung mit Sprachförderung, Nachhilfe, Hausaufgabenhilfe, Mathematikkurs und Kontakte mit den Schulen.
Der Arbeitskreis Kleiderkammer versorgt neben Asylbewerbern auch Bürger mit Caritas-Ausweis. Die Fahrradwerkstatt wird weiter gut frequentiert und trägt zur kostengünstigen Mobilität der Asylbewerber bei.  Dieses Konzert der Hilfeleistungen wird zudem immer wieder unterstützt durch Spenden von Stiftungen, Betrieben und von einzelnen Bürgern. Als Asylbeauftragter im Stadtrat freue ich mich, dass noch zusätzlich Projekte, wie ein Begegnungsfest, ein Cafe Kino-Asyl, interkulturelle Wanderungen, Gartenbau, Handarbeit, sportliche Aktivitäten, Schwimmkurse, Ferienbetreuung durch einzelne Helferteams  geschultert werden. Dies zeigt, dass in Immenstadt gemeinsam etwas erreicht werden kann und am Samstag 1. Juli 2017 auf dem Nikolausplatz beim 3. Begegnungsfest öffentlich gefeiert wird.

Armin Ländle
(Asylbeauftragter im Immenstädter Stadtrat)

Schwestern von Maria Stern feierlich verabschiedet

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Nach 133 Jahren segensreichen Wirkens verlassen Ende Juni die letzten Maria-Stern-Schwestern Immenstadt

1884 kamen die ersten Schwestern von Maria Stern nach Immenstadt. 1895 wurden die ersten „Stern-Schwestern“ als Handarbeitslehrerinnen in die Immenstädter Volksschule entsandt. Im Laufe der Zeit nahm das Engagement der Franziskanerinnen von Augsburg in Immenstadt immer mehr zu. 1910 wurde das jetzige Schulgebäude gebaut und im Laufe der Zeit erweitert, so wie wir es heute als Mädchenrealschule kennen. Generationen von Schülerinnen (zwischenzeitlich auch Schüler und Schülerinnen) wurden hier ausgebildet.

Am 13. Mai 2017 wurden nun die letzten 5 Schwestern (Adelhilde, Alexia, Augustine, Fatima und Kosma) in einem feierlichen Gottesdienst in der Immenstädter Stadtpfarrkirche verabschiedet.

Im anschließenden Festakt in der Sporthalle von Maria Stern würdigten viele Festredner das Wirken der Maria-Stern-Schwestern in Immenstadt. Für die Stadt Immenstadt bedankte sich 1. Bürgermeister Armin Schaupp für das selbstlose Wirken der Schwestern in Immenstadt für die Bürger und hob dabei die Tugenden der Franziskanerinnen hervor. Als kleine Erinnerung überreichte er jeder Schwester einen Bildband. Dem Kloster überreichte er das Stadtbuch und einen Erinnerungsteller. Er hob hervor, dass die Immenstädter Bevölkerung die Maria-Stern-Schwestern immer in ihrem Gedächtnis bewahren würden. Aus seinem Verfügungsbudget, so Bürgermeister Armin Schaupp, werde die Grabpflege der Maria-Stern-Schwestern in seiner Amtszeit finanziert.

Persönlich habe ich 25 Jahre als evangelischer Religionslehrer an Maria Stern unterrichten dürfen. Die ökumenische Offenheit, die Herzenswärme, die Gastfreundschaft der Schwestern und ihr persönliches Engagement in Schule haben mich sehr beeindruckt und lassen mich dankbar zurückblicken.

Ich wünsche den Maria-Stern-Schwestern alles Gute für ihre persönliche Zukunft und Gottes reichen Segen.

Herbert Waibel

Neuer Sportbus für TV 1860 Immenstadt

Der neue Sportbus des TV 1860 Immenstadt wurde ein echter Hingucker. Keine rollende Litfasssäule, sondern eine beidseitig großflächige Werbung für den ALPSEESKYTRAIL, läßt den Sportbus zur unübersehbaren und damit wirksamen Werbeplattform werden, wenn sich damit die TVI-Athleten, insbesondere die Handballer zu ihren vielen Auswärtsspielen auf den Weg machen. Die Bilder zeigen den Sportbus vor der Bühler Kulisse, bzw. vor dem ALPSEESKYTRAIL sowie die Geschäftsführerin der Tourismus GmbH Annika Lehr und den zweiten Vorsitzenden des TV 1860 Immenstadt, Alois Glattes.

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Fotos und Text: Siegfried Wegmann, Sportbeiratsvorsitzender

Weltfrauentag – fair gehandelte Rosen für Reinigungspersonal der Immenstädter Klinik

Welttag der Frau am 8. März 2017 in der Klinik Immenstadt
Rosen gab es zu diesem Gedenktag für die Frauen des Reinigungspersonals in der Klinik Immenstadt. Zweiter Bürgermeister Herbert Waibel und Harald Dreher als Sprecher der Fairtrade Steuerungsgruppe überreichten den sichtlich erfreuten Frauen fair gehandelte Rosen. Zuvor hatte Herbert Waibel sich für deren oft unscheinbaren, aber sehr wichtigen Dienst in der Klinik bedankt. In anschaulichen Worten erläuterte Waibel den Sinn dieses Gedenktags, die Arbeitsbedingungen der Frauen in manchen Entwicklungsländern und die daraus resultierende Notwendigkeit fairen Handelns. Harald Dreher ergänzte dessen Ausführungen mit dem Hinweis auf das Logo von Fairtrade. Es findet sich auf vielen Produkten, die im Immenstädter Weltladen, in Geschäften, Gaststätten und diversen Einrichtungen der Fairtrade Stadt Immenstadt angeboten werden. Mit der Wahl solcher Produkte hat jeder Konsument die Möglichkeit, fair zu handeln.

Harald Dreher

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Immenstadt zwischen den Jahren 2016 / 2017

Auch ohne Schnee ist in Immenstadt zwischen den Jahren etliches geboten: Balancieren auf dem Alpsee-Skytrail, Eislauf im Schloss und “Christbaum loben” mit Toni vom Relax, Bürgermeister Armin Schaupp und den zünftigen Alphornbläsern auf dem Marienplatz.

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Adventsstimmung beim städtischen Altennachmittag – Bürgermeister Armin Schaupp bedankt sich bei Helferinnen

    Mit einem vorweihnachtlichen Text begrüßte der Seniorenbeauftragte der Stadt, 2. Bürgermeister Herbert Waibel, zahlreiche Seniorinnen und Senioren, Bürgermeister Armin Schaupp und das Helferteam beim städtischen Altennachmittag im Advent. Umrahmt wurde der Nachmittag von der Illertaler Saitenmusik, die alte Advents- und Weihnachtsweisen spielten. In bewährter Weise half Bürgermeister Schaupp beim Kaffee ausschenken, dabei verteilte er noch kleine Präsente. Nach Kaffee und Stollen las er die besinnliche Geschichte „Alle Jahre wieder – Weihnachtsbäckerei“ von Gabriele Schmidt vor. Die Geschichte weckte bei den Teilnehmern die Erinnerung an Gerüche, Geschmäcke, Rezepte der Eltern und Großeltern und Bräuche der Weihnachtsbäckerei in der Kindheit.

Mit den Worten „Ich möchte mich bei Ihnen allen für Ihr Engagement übers ganze Jahr beim städtischen Altennachmittag bedanken“ überreichte Bürgermeister Schaupp den Damen des Helferteams einen Weihnachtsstern.

In einer kleinen Andacht ging Stadtpfarrer Anton Siegel auf weihnachtliche Bräuche ein. Dabei erläuterte er am Beispiel der Einsamenweihnacht, die mit diesem Jahr nicht mehr durchgeführt wird, wie schwer es mitunter fällt, alte Bräuche und Rituale aufzugeben und machte aber gleichzeitig Mut, neue Wege zu gehen.

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Herbert Waibel

Einsamenweihnacht am Heiligen Abend eingestellt – neue Weihnachtsfeier am Heiligen Abend im Bistro Relax

Viele Helfer – sinkende Besucherzahlen

Einsamenweihnacht / besinnlicher Nachmittag am Heiligen Abend wird nicht mehr durchgeführt

Als Seniorenreferent des Stadtrates habe ich gerne die Aufgabe übernommen, Mechthild Langauf bei der Organisation der Einsamenweihnacht zu unterstützen. Als es dem Team um Mechthild Langauf nicht mehr möglich war mitzuhelfen, habe ich mit Unterstützung von Stadtratskollegen Peter Elgaß und der Transition-Gruppe viele Helferinnen und Helfer gefunden, die die Einsamenweihnacht vorbereitet und durchgeführt haben. Die Alphornfamilie Hartmann, Heimatdichter Toni Wintergerst, Stadtpfarrer Anton Siegel, Bürgermeister Armin Schaupp und die Musikschule mit aktuellen und ehemaligen Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Anton Hagspiel gestalteten den Nachmittag am Heiligen Abend.

Schon da hat sich ein Wandel abgezeichnet. Es gab nicht mehr so viele „Einsame“, sodass wir nun zu einem „Besinnlichen Nachmittag am Heiligen Abend“ eingeladen haben. Sowohl die Anzahl der Helferinnen und Helfer als auch die finanzielle Unterstützung der Stadt waren und sind bis heute gegeben.

„Hunger“ hatten nach Kaffee und Kuchen die wenigsten Besucher. So haben wir die zusätzliche Bewirtung mit Leberkäs und Kartoffelsalat vor den Weihnachtsgottesdiensten eingestellt. Die letzten Jahre hatten wir viele Helfer – und deutlich weniger Besucher, vor allem im letzten Jahr.

So habe ich nach Rücksprache mit Mechthild Langauf, Peter Elgaß und Paul Hartmann und anderen Helferinnen und Helfern die nicht einfache Entscheidung getroffen, dass der Nachmittag am Heiligen Abend nicht mehr durchgeführt wird.

Ein ganz herzliches „Dankeschön!“ an alle, die über viele Jahre sich für die Durchführung der Einsamenweihnacht am Heiligen Abend für ihre Mitmenschen eingesetzt haben.

Weihnachtsfeier am Heiligen Abend im Bistro Relax

Auf Initiative von Jürgen Metzler (01 51-16 05 64 78), der sich bisher beim „Besinnlichen Nachmittag am Heiligen Abend“ als Helfer eingesetzt hat, findet dieses Jahr am Heiligen Abend, ab 19.00 Uhr im Bistro Relax am Marienplatz, eine Weihnachtsfeier statt. Ein Menü und Getränke werden vom Wirt des Relax, Herrn Sentürk, gesponsert.

Nähere Informationen erfolgen über das Allgäuer Anzeigeblatt.

Herbert Waibel

 

Kostenloser Hirsch und Obdachlose – Aus der Historie der Einsamenweihnacht

Mechthild Langauf erinnert sich

Wann die Einsamenweihnacht zuerst durchgeführt wurde, weiß ich nicht mehr genau. Vermutlich war es Anfang der 1960 Jahre.

Früher hat die Stadt unter Regie des ehemaligen Hauptamtsleiters Hermann Wagner die Organisation übernommen. Die Veranstaltung fand in Räumen der ehemaligen „oberen (evangelischen) Schule“ – heute Verwaltung — statt. Es nahmen ca. 200 Personen teil. Das weihnachtliche Essen, Hirsch mit Beilagen, kochte die Metzgerei Müller. Die Großmutter des jetzigen Inhabers Boris Müller spendete alles. Diese Tradition endete dadurch, weil sich ein Senior beschwerte, der Hirsch sei so zäh …

Ab 1986 stand das kath. Pfarrheim St. Nikolaus zur Verfügung. Damals führte die Kath. Jugend für etwa 10 Jahre die Einsamenweihnacht durch.

1990 stand die Einsamenweihnacht kurz vor dem Ende. Ich war Vorsitzende des Frauenbundes. Stadträtin Ida Huber und Stadtrat Helmut Ott meinten, der Frauenbund könne die Veranstaltung jährlich übernehmen. In der Vorstandschaft wurde dieser Vorschlag aber überwiegend abgelehnt. Zusammen mit Ida Huber habe ich dann die Einsamenweihnacht organisiert. Ida Huber war schon sehr krank. Fini Brack und Inge Robe vom Roten Kreuz halfen, später auch das Jugendrotkreuz. Sowohl das Jugendrotkreuz als auch die Frauen Union zogen sich aber bald zurück.

Aus versicherungstechnischen Gründen habe ich die Einsamenweihnacht unter dem Dach des Frauenbundes weiter organsiert. Das Team setzte sich ja hauptsächlich aus Mitgliedern des Frauenbundes zusammen.

Über 25 Jahre haben die Musikschule und Heimatdichter Toni Wintergerst bei der Feier des Nachmittages mitgewirkt. Stadtrat Paul Hartmann (mit seiner Alphornfamilie) ist etwas später mit mir dazu gestoßen.

Zu Beginn gab es einen Etat von 500 DM. Der damalige katholische Pfarrer wünschte, dass alle alleinstehenden Katholiken schriftlich eingeladen wurden. Dies waren etwa 300 Personen. Um den Etat zu schonen und Porto zu sparen, habe ich viele Briefe ausgetragen. Damals bekam jeder Besucher eine Weihnachtstüte mit Süßigkeiten. Um Kuchenspenden habe ich gebeten und auch viel selber gebacken. Später habe ich die Einladung durch Briefe abgeschafft und den Kuchen gekauft. Die Senioren wollen gerne Sahniges. Ab da waren die Feier ökumenisch, vermutlich zu den Anfangszeiten bei Herrn Wagner auch.

Wir benötigten damals noch den ganzen Pfarrsaal. Wie Bürgermeister Armin Schaupp kam auch Altbürgermeister Gerd Bischoff stets vorbei. Angesichts der schleichenden Teuerung habe ich dann die Weihnachtstüte abgeschafft. Wegen des guten Kaffees und Kuchen, frischen Leberkäses und Kartoffelsalates kamen auch immer Senioren aus dem Altersheim.

Früher besuchten auch Obdachlose die Einsamenweihnacht. Dies kam aber nicht bei allen gut an – vor allem nicht, dass ich ihnen die restlichen Lebensmittel mitgegeben habe.

Im Laufe der Jahre wurden es immer weniger Besucher. Meine letzte Einsamenweihnacht organisierte ich 2013. Danach war es mir gesundheitlich nicht mehr möglich. Auch die Stammhelferinnen Ursula Blößl, Resi Jakob, Edelgard Bucher, Ilsetraud Schaumann und viele andere Helferinnen sind älter geworden. Wir waren ein gutes Team. Seniorenreferent Herbert Waibel hat dann die Organisation übernommen.

 

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