Der Stadtrat hat in der letzten Legislaturperiode (März 2020) einstimmig entschieden, den Mobilfunkausbau in Immenstadt voran zu bringen und die bestehenden Funklücken zu schließen. Siehe unser Bericht auf der Aktiven Homepage

http://www.dieaktiven.de/blog/2020/03/13/mobilfunkausbau-und-gewerbegebiet-seifen-west-ii-vorangetrieben-ergebnisse-der-stadtratssitzung-vom-12-maerz-2020/

Ein Artikel im Allgäuer Anzeigeblatt vom 28.7.2020, S. 25,  sorgt für Nachfragen besorgter Bürger bei Bürgermeister Nico Sentner und etlichen Stadträten, auch unserer Aktiven-Fraktion.

„Jetzt schon sieben Standorte mit 5G

Oberallgäu Die Telekom baut ihr 5G-Netz im Oberallgäu weiter aus. Mittlerweile gibt es jetzt schon sieben Mobilfunkstandorte: Immenstadt, Obermaiselstein, Oberstdorf, Oy-Mittelberg, Sonthofen, Sulzberg und Waltenhofen funken im neuesten Mobilfunkstandard, wie das Unternehmen mitteilt. Davon sollen auch die Nutzer von modernen LTE-Smartphones profitieren, denn die Mobilfunkstation erkenne laut Mitteilung, ob sich ein LTE- oder 5G-Handy in ihrer Funkzelle aufhält und versorgen das Handy je nach Bedarf. Ältere Mobilfunkstandards wie GSM und UMTS werden aber weiterhin bedient. Jedoch stehe das 5G-Netz mit seinem Leistungsvermögen noch am Anfang. (ab)“

Daraufhin hat Bürgermeister Nico Sentner am 29.7.2020 alle Stadträte informiert und folgende Pressemitteilung verfasst:.

Download (PDF, 144KB)

Ohne vorherige Information der Stadtverwaltung wurde der 5G-Standard von der Telekom über DSS (Dynamic Spectrum Sharing) auf zwei bestehenden Standorten über die vorhandene Frequenz für UMTS (2,1 GHz) in Betrieb genommen. Es wurden also keine neuen Antennen oder Standorte aufgebaut, sondern per Software wurde 5G auf die bestehende Frequenz zusätzlich aufgespielt.

In der derzeitigen Diskussions- und Informationsphase im Stadtrat halten wir Aktiven-Stadträte das Vorgehen der Telekom für suboptimal, da unserer Überzeugung nach nur durch vorausschauendes, transparentes Vorgehen beim Ausbau des Mobilfunks eine Vertrauensgrundlage in der Bevölkerung geschaffen werden kann.

Grundsätzlich aber sind wir weiterhin für den Lückenschluss der bestehenden Funklücken, da in der zuverlässigen Kommunikation der Mobilfunk in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle einnehmen wird. Außerdem ist die Strahlenbelastung durch ein schwaches Mobilfunknetz für den einzelnen Nutzer höher, da sich das Smartphone immer wieder neu die Verbindung sucht. Siehe https://www.emf.ethz.ch/de/emf-info/themen/technik/mobiltelefone/sendeleistungen-von-handys/

Herbert Waibel